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Swissbau Magazin 2012

3 Satellitengesteuerte Geräte vermessen die Topografie und integrieren ein neues Landschafts- gebilde in den Berg. 81 und alle 15 Meter durchsetzt mit Drainagen in Kurven aufbauen, nicht zu verstecken. Man muss zur Wahrheit stehen. Und zu die- ser Wahrheit gehören ein neues Verständnis und eine neue Diskussion über Ästhetik in der Landschaftsarchitektur. Ästhetische Dimension Vorstellungen von Natur sind immer subjek- tiv. Welches sind die Referenzen für die Ge- staltung mit Natur, für eine natürliche Ge- staltung? Ist Natur gleich grün? «In den letzten Jahrzehnten hat sich eine uniforme Naturrhetorik entwickelt, aus der ein undif- ferenziertes, globalisiertes Grün entstanden ist: Alle Projekte sehen gleich aus. Doch wir brauchen eine neue gestalterische Kultur, eine neue Debatte über Naturgestaltung und Naturästhetik», fasst Christophe Girot die Herausforderung zusammen, für die die- ses Projekt ein Paradebeispiel ist. Die künst- lich zu errichtende Landschaft ist eine Chan- ce für eine neue Ästhetik im Gestalten mit Natur – ausgerichtet auf die Bedürfnisse des Menschen nach Rekreation und Erlebnissen zugleich. Sie kann so spannend sein wie die hängenden Gärten von Babylon, denn die Geschichte und Entwicklung der Garten- und Landschaftsarchitektur war immer mit einer kulturellen Vision verbunden. Diesen Mut gilt es wiederzufinden und gegen eine reine Administration von Natürlichkeit in konventionellen Bildern zu verteidigen. 3

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