
drücken. Gleichzeitig stellen diese Projekte auch eine Herausforderung dar, indem an vielen Orten der Stadt ein neuer Massstab gesetzt wird, der seine Auswirkung auf die weitere städte- bauliche Entwicklung des engeren und des weiteren Umfelds haben wird. Herzog & de Meuron, 2011 Jean-François Chevrier W ie der Lebenslauf seiner bei- den Gründer Jacques Herzog und Pierre de Meuron, beide 1950 in Basel geboren, ist auch das Architekturbüro Herzog & de Meu- ron selbst im Gebiet der trinationalen Met- ropolitanregion Basel-Mulhouse-Freiburg, im Grenzgebiet Schweiz, Frankreich und Deutschland, verankert. Davon zeugen zahl- reiche Bauten und Projekte: die fortgesetzte Zusammenarbeit mit den hier ansässigen Pharmakonzernen (Roche, Novartis, Acteli- on) und anderen Firmen (Ricola, Vitra); meh- rere markante Gebäude, die das Stadtbild verändert haben, wie die beiden Stellwerke des Basler SBB-Bahnhofs, das Schaulager 06 Architektur Das Objekt, das Territori das Bild Herzog & de Meuron entwickeln seit 1978 eine Architektur, die zugleich eine konkrete Idee des Territoriums und des Bildes darstellt. «Nebst den vielen Projekten auf der ganzen Welt ist es für uns immer auch wichtig gewesen, Projekte im Met- ropolitanraum Basel zu ver- folgen, weil diese uns seit über 30 Jahren zunächst auf städtebaulicher Ebene beschäftigen: Wie kann Architektur dazu beitragen, eine Stadt metropolitan sinnvoll zu gestalten und metropolitan zu konzipie- ren? Die aktuelle Gruppe von grossen Projekten – für die Messe, für Roche, für Actelion, für Novartis, für Vitra – sind solche Projekte, die den metropolitanen Massstab exemplarisch aus- » 1