
Greencity: 2000 Watt- Gesellschaft auf Quartierebene 2 Das Sihl-Manegg-Areal liegt an der südlichen Stadtgrenze von Zürich. Nach mehrjährigen Planungs- und Umzonungsverfahren wer- den nun erste Projekte konkret. Das grösste davon ist Greencity von Losinger Marazzi. Hier soll ein ganzer Stadtteil konsequent nach der 2000-Watt-Gesell- schaft gebaut werden. Dabei werden ökologische, gesell- schaftliche und ökonomische Aspekte berücksichtigt und bei- spielsweise auch eine gute Durchmischung der Bewohner- schaft angestrebt. Greencity umfasst rund 800 Miet- und Ei- gentumswohnungen. Zusätzlich sind Gewerbe, Läden, Büros und ein Schulhaus geplant. Im er- gänzenden Gestaltungsplan steht, dass 100 % der thermi- schen Energie aus erneuerbarer Energie stammen müssen, beim Siedlungsstrom liegt dieser An- teil bei 50 %. Ein Teil der Ener- gieversorgung kann durch ein Kleinwasserkraftwerk an der Sihl sichergestellt werden. Greencity strebt Minergie P an, doch aufgrund der teilweise autarken Energieversorgung, der sozialen Durchmischung usw. wären auch umfassendere Labels wie Leed Platin oder DGNB Gold möglich – Labels, die ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigen. www.greencity.ch Umweltpreis der Schweiz Der Umweltpreis wird in den beiden Kategorien Innovation und Ecopreneur verliehen. Der Initiant der Umweltarena, Walter Schmid, wurde 2010 zum Ecopreneur erkoren. Preisverleihung: Dienstag, 17. Januar 2012, 17.30 Uhr www.umweltpreis.ch Umwelt Arena, Spreitenbach 3 Die Umwelt Arena, die im Sommer 2012 eröffnet wird, versteht sich als inter- aktive Ausstellungsplattform in den Bereichen Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit für Fachper- sonen, Private oder Schulen. Das Bauprojekt umfasst 11 000 m2 Fläche und entspricht einem Investitionsvolumen von 45 Mil- lionen Franken. Neben der Dau- erausstellung zu nachhaltigen Produkten und Dienstleistun- gen finden Eventflächen, Gast- ronomie sowie Konferenz- und Seminarräume Platz. Die Um- welt Arena soll Akteuren aus Wirtschaft und Politik Raum für die aktive Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Stand- punkten bieten. Schon im Bau wird grosser Wert auf Nachhal- tigkeit gelegt (Solarzellen auf Baucontainer, teils Baufahrzeu- ge mit Kompogas oder Biodie- sel, Kies aus dem Aushub wird zu Beton verarbeitet, naturbe- lassene schlichte Rohbaukonst- ruktion usw.). Auch im Betrieb wird alles unternommen, um effizient mit Energie umzuge- hen und den CO2-Ausstoss zu senken. Die mit 5300 m2 grösste gebäudeintegrierte Fotovoltaik- anlage der Schweiz könnte mit ihrem Energieeintrag von jähr- lich 540 000 kWh 120 Haushalte versorgen und wird einen gros- sen Teil des Gebäudebetriebs decken. www.umweltarena.ch info@sitag.ch www.sitag.ch SITAG AG, Simon Frick-Str. 3, CH-9466 Sennwald, T +41 (0) 81 758 18 18 SITAGEGO – CLEVER SITZEN SITAGEGO verbindet in einzigartiger Weise die Vorteile eines Netzrückens mit den Vorteilen klassischer Polstertechnik. Klar und einfach bedienbar gibt er seinem Benutzer Unterstüt- zung wo nötig, ohne ihn jedoch einzuengen. Design:VolkerEysing Halle 2.0, Stand F32 Mitdiskutieren auf: blog.swissbau.ch zum Thema «Gebäudelabels»