
Drei Beispiele für nachhaltiges Bauen nebeneinander Platz. Service- leistungen, gemeinschaftlich nutzbare Räume und Einkaufs- möglichkeiten unterstützen die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen und werten das Quartier auf. In Sachen Nachhaltigkeit geht die Genossenschaft einen ei- genständigen Weg: «Wir haben schon sehr früh und gründlich alle Stoff- und Energieflüsse analysiert, auch den Aspekt der grauen Energie und der länger- 22 Planung Swissbau Focus 2 «Mehr als wohnen» D Die Siedlung mit mehr als 400 Wohnungen ent- steht auf einer Indust- riebrache in Zürich-Leutschen- bach und bildet das Zentrum eines entstehenden Quartiers. Die Genossenschaft «mehr als wohnen» realisiert dreizehn Gebäude gemäss einem städtebaulichen Konzept, das aus einem Wettbewerb hervor- gegangen ist, den die Arbeitsge- meinschaft futurafrosch/Du- plex Architekten gewonnen hat. Neben diesen Büros planen wei- tere Architekten (Müller Sigrist, Miroslav Sik und Pool) einzel- ne Häuser. Das Vorhaben ver- steht sich als wegweisendes Projekt des gemeinnützigen Wohnungsbaus: Die Genossen- schaftssiedlung wird nach den Vorgaben der 2000-Watt-Ge- sellschaft erbaut und betrieben. Unterschiedliche, teilweise ganz neue Wohnformen für alle Generationen finden 1 «Mehr als wohnen»: neue Genossenschaft- siedlung in Zürich- Leutschenbach 2 Greencity auf dem Sihl-Manegg-Areal 3 Innenansicht der neuen Umwelt Arena in Spreitenbach fristigen Betriebskosten», sagt Andreas Hofer, Projektleiter Bau. Das ganze Projekt wird dem energetischen Standard Minergie-P entsprechen, wobei sich die Genossenschaft die Freiheit nimmt, bei einzelnen Häusern von Vorgaben des Standards Minergie-P abzuwei- chen. «Ziel ist ein möglichst tiefer Energieverbrauch mit robusten und kostengünstigen Lösungen», betont Hofer. www.mehralswohnen.ch 2 3 1 Neue Wohnsiedlungen nach 2000-Watt-Vorgaben und die Umwelt Arena weisen in die Zukunft. ˆ