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Content:
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magazin 2012 Small Cities, Big Buildings Swissbau Focus: nachhaltig Bauen und Erneuern Premiere: Trendwelt Küche zukunftsstadt und zukunftshaus

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02 inhalt Titelbild Actelion Business Center von Herzog & de Meuron 06 Architektur 06 09 10 Herzog & de Meuron: Das Objekt, das Territorium, das Bild Architekturvorträge: Small Cities - Big Buildings Bauen ohne Mängel - Wunsch oder Realität? 12 16 19 12 Swissbau Focus Premiere: Swissbau Focus Herzog & de Meuron entwickeln seit 1978 eine Architektur, die zugleich eine konkrete Idee des Territoriums und des Bildes darstellt. In Basel bauen sie zurzeit mehrere Grossobjekte - unter anderem den Neubau der Messe Basel. Projektentwicklung Wachstum nach innen bremst die Zersiedelung Das Hochhaus macht wieder Boden gut Das Objekt, das Territorium, das Bild Impressum Swissbau Focus: Kompetenzplattform für nachhaltiges Bauen und Erneuern Während der ganzen Messe vermitteln Themenanlässe, Workshops und die Swissbau Focus Arena die neusten Meinungen und Einsichten zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Offizielles Magazin der Swissbau Herausgeber MCH Messe Schweiz (Basel) AG, Swissbau, CH-4005 Basel; Projektleitung: Muriel Lehmann, Kommunikationsleiterin Swissbau Konzept, Redaktion, Gestaltung Basel West Unternehmenskommunikation AG, CH-4012 Basel; Konzept: Markus Siegenthaler; Redaktion: Jean-François Chevrier, Martin Fehle, Brigitte Kesselring, Elias Kopf, Lioba Schneemann, Katharina Truninger, Helen Weiss, Reto Westermann, Jürg Zulliger; Gestaltung: Thomas Aerni, Frédéric Giger; Lithografie: Yvette Bolliger Inserate Christof Ramseier, 031 819 96 19 Druck Vogt-Schild Druck AG, CH-4552 Derendingen Bildnachweis 1,7,8,19 Herzog & de Meuron; 2,6 Tobias Madörin; 3,72 David Franck; 8 Iwan Baan; 7 Margherita Spiluttini; 9 Daniel Martinek; 2,5,13,16,43 MCH Messe Schweiz; 20,21 Dietrich Schwarz; 22 «mehr als wohnen», Greencity, Umwelt Arena; 24 Frédéric Giger; 26,27 Tatort Zürich; 28,29 Gianluca Lugli, Agitec, Aspen Aerogel; 30 Cobiax Technologies; 32,35,36 Credit Suisse Real Estate; 38 Swiss Prime Site; 40 Siemens Schweiz; 46 Minergie; 49 Ansgar Pudenz, Erich Keller; 50,51,52 Stefan Weber, Nidau; 54 usic; 56,57 Suissetec, iStockphoto; 58 Bauwerk Parkett, Meystyle, 59 Thermopal, Rigips, Armstrong; 60 Siematic, Veriset, Warendorf; 3,61 Quooker, V-Zug; 62 Keramik Laufen, Dornbracht, Keramag, Glas Trösch; 64 Keuco; 65 Hansgrohe, KWC; 66 Zumtobel; 67,70 Lista Office, Vitra, Google Switzerland, Girsberger; 69 Fraunhofer-Institut; 74 Zürich Tourismus; 75 swissimages; 75,76,77,78 Klaus Vyhnalek; 80,81 Christophe Girot/Ilar Hurxkens Disclaimer Programmänderungen vorbehalten Dieses Magazin wurde in der Schweiz klimaneutral gedruckt. PREISTRÄGER neutral Drucksache No. 01-11-887311 Ð www.myclimate.org © myclimate Ð The Climate Protection Partnership

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58 Planung 20 22 24 Die Bilanz stimmt Drei Beispiele für nachhaltiges Bauen Generalplaner: Gesamtverantwortung für Architekten und Fachplaner Hybride Gebäude als Zukunftsmodell? 38 40 43 Gebäudetechnik und Energie Gutes Klima auf allen Etagen Gebäudemanagement systematisch optimieren Premiere: LKKGA Innenausbau 58 59 60 61 62 65 Lifestyle und Hightech im Innenausbau Tapetenforum Die Küche als kleine Kunst Trendwelt Küche Das Bad als Wellnessoase Trendwelt Bad 66 67 68 70 Ein kreatives Umfeld motiviert OfficeSpace Office21, das grüne Büro und mehr «New Ways of Working» Umbau und Sanierung 46 49 Ersatzneubau oder Sanierung fallweise klären Frische Luft und angenehme Temperaturen für Wohnräume Erstellung 28 30 Innovative Dämm- und Baustoffe Beton - ein Material wird neu erfunden Swissbau Future Forum 72 75 76 80 Welches Zukunftspotenzial haben unsere Städte? Swissbau Future Forum Zukunftshaus - von der Vision zur Realität Masterplan für neue Landschaften Wichtiges in Kürze Betrieb und Unterhalt 32 36 Baulabels spielen Investitionen wieder ein Simpel, aber hoch effizient Rückbau und Recycling 50 Rezyklierbare Baustoffe sind auf dem Vormarsch Bildung 54 Dem Energiebereich mangelt es an Fachkräften aktuell, kontrovers, informativ: blog.swissbau.ch Premiere: Trendwelt Küche Ein neu konzipierter Ausstellungsbereich bietet den Besuchern eine hochwertige Erlebniswelt und zeigt, was die Küchenbranche und die Architektur zurzeit bewegt. Urbane Zukunftspotenziale Am Swissbau Future Forum diskutieren der Trendforscher Matthias Horx und der Landschaftsarchitekt Prof. Christophe Girot über die Stadt der Zukunft.

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Gut erfunden: Gourmet-Menü auf Knopfdruck. Der Combi-Steam XSL mit der Weltneuheit GourmetDämpfen. Zu Hause kochen wie die Maîtres de cuisine: Dank vorprogrammier ten Gourmet-Rezepten gelingen Ihnen die feinsten Menüs auf Knopfdruck. Erfahren Sie mehr über unsere einzigartigen Innovationen unter vzug.ch V-ZUG AG an der Swissbau, Basel Halle 2.1, Stand L 52, vom 17. bis 21.01.2012

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Editorial Swissbau 2012: Spiegel der boomenden Bau- und immobilienwirtschaft Liebe Leserin, lieber Leser Die Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft erlebt seit Jahren einen ungewöhnlichen Boom. Jährlich werden über 40 000 neue Wohnungen gebaut, die gesamten Bauinvestitionen pro Jahr übersteigen die Summe von 50 Milliarden Franken. Die Swissbau 2012 steht deshalb unter ganz besonderen Vorzeichen - wie können die Investitionen in Rekordhöhe auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden? Wie muss das Bauen der Zukunft aussehen, wenn die Dichte in den Städten und Agglomerationen Jahr für Jahr weiter steigt? Wie lassen sich qualifizierte Schulabgänger und Berufsleute für Jobs auf dem Bau motivieren und weiterbilden? Vom 17. bis 21. Januar 2012 werden sich die rund 1200 Aussteller aus knapp 20 Ländern diesen Fragen stellen und Sie mit einer Leistungsschau der besonderen Art überzeugen. Inhaltlich werden wir im Swissbau Focus, der neuen Kompetenzplattform für nachhaltiges Bauen und Erneuern, Visionen und Antworten präsentieren und mit Ihnen diskutieren. Die Veranstaltungen werden von den führenden Branchenverbänden und -organisationen geplant und in Zusammenarbeit mit uns durchgeführt. Allen voran das Bundesamt für Energie mit dem Label EnergieSchweiz und der SIA, Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein. Und auch aus der Welt von Küche und Bad wird es viel Neues zu sehen geben: Design, Materialien und Ausstattungen werden laufend perfektioniert. «Trendwelt Küche», «Trendwelt Bad» und «OfficeSpace» präsentieren von allem die neusten Ideen und Konzepte. Und last, but not least setzt sich die hiesige Gebäudetechnikbranche an der Swissbau erstmals wieder gemeinsam unter einem Messedach in Szene (Lüftung, Klima, Kälte und Gebäudeautomation LKKGA). Wir laden Sie einmal mehr ein, sich ein Bild von der Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz zu machen. Willkommen in Basel! Themensponsoren Swissbau 2012 Rudolf Pfander Messeleiter Swissbau Renommierte Autoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft verfassen unter blog.swissbau.ch wöchentlich Beiträge zu den Themen Bildung für die Branche, Gebäudelabels, Energie im Bau und Bauen im Kontext. Jetzt mitdiskutieren und die Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft mitgestalten: www.blog.swissbau.ch

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Architektur Herzog & de Meuron entwickeln seit 1978 eine Architektur, die zugleich eine konkrete Idee des Territoriums und des Bildes darstellt. Nebst den vielen Projekten auf der ganzen Welt ist es für uns immer auch wichtig gewesen, Projekte im Metropolitanraum Basel zu verfolgen, weil diese uns seit über 30 Jahren zunächst auf städtebaulicher Ebene beschäftigen: Wie kann Architektur dazu beitragen, eine Stadt metropolitan sinnvoll zu gestalten und metropolitan zu konzipieren? Die aktuelle Gruppe von grossen Projekten - für die Messe, für Roche, für Actelion, für Novartis, für Vitra - sind solche Projekte, die den metropolitanen Massstab exemplarisch aus- Das Objekt, das Territori das Bild drücken. Gleichzeitig stellen diese Projekte auch eine Herausforderung dar, indem an vielen Orten der Stadt ein neuer Massstab gesetzt wird, der seine Auswirkung auf die weitere städtebauliche Entwicklung des engeren und des weiteren Umfelds haben wird. Herzog & de Meuron, 2011 Jean-François Chevrier ie der Lebenslauf seiner beiden Gründer Jacques Herzog und Pierre de Meuron, beide 1950 in Basel geboren, ist auch das Architekturbüro Herzog & de Meuron selbst im Gebiet der trinationalen Metropolitanregion Basel-Mulhouse-Freiburg, im Grenzgebiet Schweiz, Frankreich und Deutschland, verankert. Davon zeugen zahlreiche Bauten und Projekte: die fortgesetzte Zusammenarbeit mit den hier ansässigen Pharmakonzernen (Roche, Novartis, Actelion) und anderen Firmen (Ricola, Vitra); mehrere markante Gebäude, die das Stadtbild verändert haben, wie die beiden Stellwerke des Basler SBB-Bahnhofs, das Schaulager

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1 Christine Binswanger, Ascan Mergenthaler, Stefan Marbach, Pierre de Meuron und Jacques Herzog (v.l.n.r.) 2 Neubau Messe Basel 3 Stellwerk Auf dem Wolf, Basel, 1994 4 Städtebauliche Studie Basel, in Zusammenarbeit mit Rémy Zaugg, 1991/92 oder das mit einem Wohnkomplex kombinierte Fussballstadion St. Jakob. Auch die bemerkenswerte Studie über die Stadt Basel, «Eine Stadt im Werden?» wäre hier zu nennen, die in Zusammenarbeit mit dem Künstler Rémy Zaugg entstand, dem langjährigen Freund und geschätzten Gesprächspartner der Architekten bis zu seinem Tod 2005. Die Studie lieferte die Matrix für ein Verständnis der Stadt und «spezifischen Urbanitäten», das sich als Alternative zum generischen Stadtmodell versteht, welches die Globalisierung angeblich mit sich bringt. Sie findet ihre Weiterführung in der Unterrichts- und Forschungstätigkeit im Rahmen des 1999 gemeinsam mit den Architekten Roger Diener und Marcel Meili gegründeten ETH Studio Basel - Institut Stadt der Gegenwart. Museumsbauten rund um den Globus Das 1978 gegründete Büro Herzog & de Meuron fand zu Beginn der Neunzigerjahre internationale Anerkennung für die ausserordentlich raffinierte Konzipierung und Realisierung spezifischer architektonischer Objekte, die ohne jede ostentative Extravaganz einfallsreich und wirkungsvoll waren und mit dem Modernismus genauso wenig am Hut hatten wie mit postmodernen RevivalBestrebungen. Wie das erste Stellwerk «Auf dem Wolf» für den Basler Bahnhof ist auch das Gebäude der Sammlung Goetz in München ein Meilenstein der zeitgenössischen Architekturgeschichte, weil es ein Musterbeispiel für die einfache Form mit komplexer Struktur darstellt, analog zu den besten Objekten der Minimal Art. Es sollte nur der Auf- takt zu einer langen Reihe von Museumsprojekten rund um den Globus sein: darunter die Tate Modern in London, das Walker Art Center in Minneapolis, das de Young Museum in San Francisco. Gegenwärtig ist das Büro mit der Erweiterung des Musée d'Unterlinden in Colmar beschäftigt. Das Gebäude der Sammlung Goetz zeichnete sich durch den Einklang von komplexem Innenraum und schlichtem Aussenvolumen aus. Danach setzten sich die Projekte des Büros lange Zeit bevorzugt mit Variationen der Kiste (oder des Kubus) auseinander; die Fassade wurde neu als Penetration der Oberfläche ins Volumen definiert, mit variablen Effekten von Dichte und Bestrahlung (durch die Farbe), Vertiefung und Transparenz. Das aufmerksame Studium der natürlichen Mor-

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Architektur 4 VitraHaus, Vitra Campus, Weil am Rhein, 2010 5 Actelion Business Center, Allschwil, 2010 6 Roche Bürohochhaus «Bau 1», Basel, Visualisierung 2011 phogenese, das Bild des Körpers als Modellbeispiel und ein fortwährendes Experimentieren mit Materialien ermöglichten die Schaffung von Formen, die das Ornamentale untrennbar mit dem konstruktiven Aufbau der Hülle verbinden. Der Umbau der im Jahr 2000 eröffneten Tate Modern markierte den Übergang der Aktivitäten auf die «globale» Stufe und zu einer verstärkten Berücksichtigung der «ikonischen» Dimension. Dennoch reduziert sich die Qualität eines Gebäudes bei Herzog & de Meuron nie auf dessen unmittelbare Wirkung oder auf einen unverkennbar eigenen Stil. Das Bild eines Bauwerks muss imaginativ erarbeitet werden und eine kollektive Vorstellungswelt beflügeln. Das Olympiastadion in Beijing wurde von der einheimi- schen Bevölkerung von dem Tag an akzeptiert, als sie darin ein «Vogelnest» erkannte. Zusammenspiel mit der Topografie Die von Herzog & de Meuron eingesetzte Methodologie setzt jedem Projekt nicht nur eine Analyse des «Kontextes» voraus, sondern bedingt auch eine eigentliche Reflexion über das Programm und eine intensive Einprägung der Geländedaten über das eigentliche Baugelände hinaus. Ein besonderes Kennzeichen der Projekte von Herzog & de Meuron ist ihr Auge für die Landschaft - dafür, wie diese in ihren materiellen, multisensoriellen Komponenten wirkt, aber auch durch ihre topografische Beschaffenheit. Die urbane und umgebungsspezifische (ökologische) Qualität des Gebäudes ergibt sich aus dieser Berücksichtigung der vielfältigen Faktoren, die das Baugelände definieren, und zwar mindestens ebenso sehr im Hinblick auf sein Potenzial wie auf die bestehende Realität. Dadurch lässt sich insbesondere vermeiden, dass die typologischen Elemente und die Schritt für Schritt entwickelte Syntax zu Patentlösungen erstarren. Die neuen Ausführungen des Büros belaufen sich logischerweise auf die monumentalen oder urbanen Elemente der Architektur, jedoch im Sinn einer kontinuierlichen Weiterführung früherer Recherchen. Diese Kontinuität beruht weitgehend auf der permanenten Referenz auf ein komplexes Naturmodell. Wie es sich gehört, misstrauen Herzog & de Meuron allem pastoralen Konservatismus, berücksichtigen jedoch den

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Architekturvorträge Samstag, 21. Januar 2012 11 - 13 Uhr, Swissbau Focus Small Cities - Big Buildings Die Architekturvorträge der Swissbau 2012 diskutieren den Umgang mit grossen Bauten in kleinen Städten. In gewachsenen Städten Europas und insbesondere den kleinteiligen Strukturen der Schweiz ist die Frage der Massstäblichkeit grosser Bauten ein wichtiges Thema. Jacques Herzog Das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron avancierte zu den weltweit renommiertesten Planern. Dabei schufen sie eine Baukörpersprache, die sich immer wieder neu erfindet und dennoch eine deutliche, klare Linie erkennen lässt. Sie befassen sich auch mit der Planung von grossen, neuen Stadtteilen und setzen neue Akzente in der Städtebauarchitektur. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielten Jacques Herzog und Pierre de Meuron 2001 den Pritzker Preis. In Basel bauen sie mit der neuen Messehalle und dem Roche Bau 1 zwei Grossprojekte. Die Wahl der Referenten steht im Zusammenhang mit dem Messeneubau, mit der Studie «Stadt Land Schweiz» und den Visionen für «New Basel» von MVRDV mit Winy Maas und Prof. Richard Burdett. Anschliessend wird die Massstäblichkeit von Bauten in Städten erörtert. Richard Burdett, Urban Age Institute Der Architekt und Architekturkritiker Richard Burdett war Direktor der 10. Architekturbiennale in Venedig und ist heute Professor für Architektur und Urbanismus an der London School of Economics and Political Science (LSE) und berät den Londonder Bürgermeister für die Olympics London 2012. Er ist ein gefragtes Jurymitglied und kuratierte bereits über vierzig Ausstellungen. In seinem Urban Age Institute untersucht er räumliche und soziale Fragen der Stadtentwicklung in allen Kontinenten. Winy Maas, MVRDV Winy Maas gründete 1991 in Rotterdam gemeinsam mit Jacob van Rijs und Nathalie de Vries das Architekturbüro MVRDV. Winy Maas lehrt an zahlreichen Hochschulen und ist Professor an der TU Delft, wo er die Why Factory im Think Tank on Urban Futures führt. Neben Planen und Bauen befasst sich MVRDV auch mit Urbanismus. Als Verfasser der Studien «Stadt Land Schweiz» und den Visionen für «New Basel», einem kleinen Manhattan im Rheinhafen am Dreiländereck, bewegt Winy Maas die Massstabsfragen in der Schweiz. Ausstellung Neubau Messe Basel Swissbau Focus Halle 1.2 Presented by: HRS Real Estate AG, Basel Totalunternehmer Judit Solt, Moderation Judit Solt hat an der ETH Zürich Architektur studiert und engagiert sich regelmässig an Tagungen und Veranstaltungsreihen. Als Chefredaktorin von TEC21 berichtet sie über bedeutende Bauprojekte und beleuchtet die architektonischen, theoretischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge. ökologischen Aspekt und vergleichen diesen immerzu mit der Körpererfahrung, beziehungsweise einer auf Wahrnehmung fundierten Psychologie. In dieser Weise widersetzen sie sich der sich aufdrängenden Inkonsistenz des Designs und der Effekthascherei im Stil von Werbebildern, ohne jedoch die Verlockungen des Künstlichen zu verneinen, ganz im Gegenteil. Formale Klarheit und räumliche Weite In Basel knüpft das neue Roche Bürohochhaus «Bau 1», das zurzeit am Rheinufer errichtet wird, an eine formale Schlichtheit an, die lange Zeit für die Arbeit des Büros kennzeichnend war, und bejaht zugleich die vertikale Dimension einer neuen urbanen Monumentalität. Von den seit 2000 von Herzog & de Meuron entwickelten Hochhausprojekten wird der «Bau 1» als erster realisiert sein. Wie Jacques Herzog daran erinnert... «es gibt in der Schweiz keine Tradition der grossen städtebaulichen Geste». Das ist vielleicht einer der Gründe, weshalb Herzog & de Meuron, im Unterschied zu Architekten, die von einer hieratischen Denkmalpose besessen sind, die Vertikalität nie forciert haben. Oft haben sie den steil hochstrebenden Formen raumgreifende und in die Tiefe reichende Formen vorgezogen. Diese Tendenz fand ihren vorläufigen Höhepunkt in zwei kürzlich im Metropolitanraum Basel realisierten Bauten, dem VitraHaus und dem Firmensitz von Actelion. In beiden Projekten verbinden sich formale Klarheit und räumliche Weite zu einer ausserordentlichen strukturellen Komplexität, die auf einem aleatorischen Prinzip aufgebaut zu sein scheint. Die vervielfachten Fassaden des VitraHauses scheinen sich nach aussen auszudehnen, in einer Art ungebremstem Zentrifugaleffekt. Aber, das Gebäude zieht sich dort wieder zusammen, wo die Besucher ein- und ausgehen. Ein prächtiger Innenhof, präzis und klar wie ein behauener und ausgehöhlter Block, definiert den Raum zwischen innen und aussen und vereinigt die unterschiedlichen Massstäblichkeiten des Gebäudes. In einer Umgebung, in der sich die Architektur üblicherweise auf geschlossene, mehr oder weniger stark verglaste Kisten beschränkt, ist das Actelion Gebäude eine in sich selbst offene Architektur, welche eine Landschaft im Inneren entstehen lässt.

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Architektur Interview Im2 Auftrag von bauenschweiz, der Dachorganisation der Schweizer Bauwirtschaft, zeichnet der Schweizerische Baumeisterverband SBV für die Eröffnungsveranstaltung der Swissbau vom Dienstag, 17. Januar 2012, verantwortlich. Er stellt die Qualität im Bau ins Zentrum des Anlasses und liefert mit ersten Ergebnissen einer Studie über Baumängel im Schweizer Wohnungsbau Grundlagen für die Diskussion von Ursachen und Massnahmen. Die Studie wird am Institut für Technologie in der Architektur ITA an der ETH Zürich durchgeführt und von Prof. Sacha Menz betreut. Bauen ohne Mängel - Wunsch oder Realität? Martin Fehle Warum unterstützt der SBV diese Studie? Werner Messmer: Bauen ist ein vielschichtiger Prozess, an dem viele Akteure beteiligt sind. Trotz des Bestrebens aller, Qualität auf Anhieb zu liefern, kommt es leider immer wieder zu kleineren oder grösseren Baumängeln. Dies ärgert den Bauherrn und die am Bau Beteiligten, schmälert die bereits knappen Margen, bringt Zeitverluste mit sich und zehrt an den Nerven. Sie schaden dem Ruf der Branche. Wenn es gelingt, dank der Ergebnisse der Studie die Zahl und Schwere von Baumängeln zu vermindern, hat sie ihren Zweck erfüllt. Warum schlägt der SBV dieses Thema vor? Werner Messmer: Die Swissbau ist anerkanntermassen die grösste Leistungsschau der Schweizer Bauwirtschaft. Sie bildet daher den idealen Rahmen, Fragen der Qualität im Bau unter allen Baubranchen zu diskutieren. Es geht dabei nicht um Schuldzuweisungen und «Schwarzer-Peter-Spiel», sondern um das Bemühen, gemeinsam aus Fehlern zu lernen im Interesse von Bauherren und der gesamten Bauwirtschaft. Welches Ziel verfolgt die Studie? Prof. Sacha Menz: Aus der systematischen Analyse von Mängelursachen werden Anwendungshilfen für die betroffenen Akteure bereitgestellt. Auch hier gilt das Motto: Vorbeugen ist besser als heilen. Aus der Studie wird ein Handbuch hervorgehen, das mit Hilfe von Beispielen aufzeigt, wie Fehler vermieden werden können, um die Qualität auf Anhieb sicherzustellen. Was ist der Inhalt der Studie? Prof. Sacha Menz: In der Studie, deren Grundlage Mängelprotokolle und Gutachten sind, werden Baumängel auf deren Ursachen hin untersucht. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden methodisch qualitativ in Gesprächen mit Vertretern der im Fokus stehenden Arbeitsgattungen überprüft. Ein Ursachenmodell veranschaulicht abschliessend die Zusammenhänge und stellt Abhängigkeiten dar. Wer ist an der Studie beteiligt? Prof. Sacha Menz: Initiator der Studie ist das Institut für Technologie in der Architektur an der ETH Zürich. Mit dem Schweizerischen Baumeisterverband, der sowohl fachlich als auch finanziell zur Seite steht, wurde ein kompetenter Partner gefunden. Ebenso entscheidend für die Studie war und ist die hohe Bereitschaft Dritter zur Mithilfe: Hier sind zum einen die Organisationen zu nennen, die Gutachten und Mängelprotokolle anonymisiert zur Verfügung stellten, und zum anderen die Verbände und am Bau Beteiligten, mit denen eine Vielzahl von Interviews geführt werden konnte. Zum Schluss sind die Anwender der Studie zu nennen. Die aus den Forschungsergebnissen zu ziehenden Lehren sind als Anregungen und Vorschläge gedacht. Jeder Einzelne muss selbst Schlussfolgerungen ziehen, denn die eigene Verantwortung für den Beitrag am Bauwerk ist individuell. Nicht zu vergessen ist dabei auch die Verantwortung des Bauherrn. «Wenn es gelingt, dank der Ergebnisse der Studie die Zahl und Schwere von Baumängeln zu vermindern, hat sie ihren Zweck erfüllt.» Werner Messmer, Zentralpräsident SBV «Die aus den Forschungsergebnissen zu ziehenden Lehren sind als Anregungen und Vorschläge gedacht. Jeder Einzelne muss selbst Schlussfolgerungen ziehen.» Prof. Sacha Menz, ETH Zürich

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Darauf baut die ganze Schweiz seit über 50 Jahren! Die CRB-Standards bieten Wissen, Technik und Methodik, um das Bauen zu vereinfachen. Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte und Neuheiten für die effiziente Planung, Realisierung und Bewirtschaftung von Bauobjekten. www.crb.ch Besuchen Sie uns an der Swissbau 2012 Halle 4.1, Stand B40 / C40 Unsere Partner an der Swissbau:

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Swissbau Focus Premiere Swissbau Focus Kompetenzplattform für nachhaltiges Bauen und Erneuern (SIA-Effizienzpfad Energie oder Empfehlung «Nachhaltiges Bauen - Hochbau»). Zugleich nutzt der SIA die neue Plattform Swissbau Focus, um diese Kernthemen und Anliegen mit dem Fachpublikum breit diskutieren zu können. «Für uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, unsere Themen einzubringen», so Thomas Müller weiter. Aktuelle Topthemen des SIA wie Energie, Raumplanung bzw. Verdichtung oder Weiterbildung sind weitgehend deckungsgleich mit der programmatischen Ausrichtung von Swissbau Focus. Auch der andere Leading Partner, das Bundesamt für Energie bzw. EnergieSchweiz, wird die neu geschaffene, erstklassige Möglichkeit für Information und Lösungen vor. Leading Partner sind das Bundesamt für Energie mit dem Label EnergieSchweiz und der SIA, Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein. Statements aus der Branche und der beteiligten Partner verdeutlichen, mit welchem Elan und wie breit heute über nachhaltiges Planen und Bauen nachgedacht wird: «Der SIA hat sich die nachhaltige Gestaltung des Lebensraums Schweiz als oberstes Ziel auf die Fahne geschrieben. All sein Tun richtet er darauf aus», sagt Thomas Müller, Kommunikationsleiter beim SIA. Dies spiegelt sich auf vielfältige Art und Weise in Veranstaltungen, Publikationen, Auszeichnungen, Ausstellungen, in der Weiterbildung bzw. in Kursen und in den SIA-Normen Austausch nutzen: «Die Plattform Swissbau Focus bietet eine ideale Voraussetzung, um die vom Bund geförderten Projekte sowie die Zusammenarbeit mit Bildungspartnern und Verbänden zu thematisieren», erklärt Daniel Brunner, Ausbildungsverantwortlicher beim Bundesamt für Energie. Die thematische Gliederung am Swissbau Focus orientiert sich am Wertschöpfungskreislauf von Immobilien. Von der Wahl des Standorts, über Planung, Bau und Betrieb bis zu Energie und Recycling werden sämtliche Aspekte beleuchtet. Nachhaltiges Entwickeln, Bauen und Erneuern erfüllt ökonomische, ökologische und soziale Ansprüche und damit einen umfassenden Qualitätsanspruch. Die Swissbau lanciert erstmals Swissbau Focus, die Kompetenzplattform für nachhaltiges Bauen und Erneuern. Während der ganzen Messe vermitteln Themenanlässe, Workshops und die Swissbau Focus Arena die neusten Meinungen und Einsichten zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. as Themenspektrum erstreckt sich von praktischen Fragestellungen über aktuelle Trends bis hin zu visionären Themen. Im Zentrum stehen dabei Lösungsansätze, die über die Grenzen der Disziplinen hinweg Bewährtes mit neuen Ansätzen verbinden. Experten präsentieren und diskutieren zum Teil kontroverse Haltungen und bereiten so das Feld für kreative Nachhaltigkeit im Life Cycle eines Gebäudes Der Standort eines Gebäudes und seine Einbindung in eine ganzheitliche Städteplanung sind entscheidend. bau, Recycling Rückiederverwertu und ng W g cklun twi en t jek ro Auss tell er: Pla nu ng In der Planung werden Entscheide mit langer Wirkung gefällt. Es bedarf eines interdisziplinären und partnerschaftlichen Prozesses. de, Institu erbän tio ne env n, ch an Die Rezyklierbarkeit und Erneuerbarkeit von Baumaterialien sind entscheidend für die Material- und Energiebilanz eines Gebäudes. Besucher: - Planung - Investment - Immobilienwirtschaft - Handwerk - Handel - Bildung / Forschung Optimale Bauprozesse verlangen aufeinander abgestimmte Abläufe mit minimalen Umweltbelastungen. Die Qualität von Bausystem, Werkstoffen und Gebäudetechnik ist entscheidend. Erstellung Neue Technologien und Werkstoffe ermöglichen die optimale Nutzung erneuerbarer Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz. erun B e trie b un ien ed M n dU Ganzheitliche Betriebskonzepte reduzieren den Energieverbrauch und die Unterhaltskosten und erhöhen die Lebensdauer des Gebäudes.

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Swissbau Focus Leading Partner Dienstag, 17. Januar 2012 09.30 - 12.00 Uhr Offizielle Eröffnung: Bauen ohne Mängel - Wunsch oder Realität? Unter dem Patronat von bauenschweiz diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bildung die Chancen und Gefahren im Bau. Den Auftakt macht Prof. Sacha Menz vom Institut für Technologie in der Architektur von der ETH Zürich mit seiner aktuellen Studie zum genannten Thema. 12.45 - 13.45 Uhr Sanierung als kultureller Auftrag: Zusammenarbeit von Forschung und Praxis 12.45 - 13.45 Uhr Energie produzierende Gebäude - ästhetische Blindgänger? 13.30 - 15.00 Uhr Schweizer Energieberatertag 2012 14.15 - 15.15 Uhr Mehrwert schaffen: Sanierung und Verdichtung als zukunftsfähiges Tandem Mittwoch, 18. Januar 2012 09.30 - 11.45 Uhr Swissbau Future Forum: Urbane Potenziale - wie zukunftsfähig entwickeln sich unsere Städte? Die Trendbeobachtungen von Matthias Horx stehen diesmal im Kontext zu den Visionen und Entwicklungsstrategien des international renommierten Landschaftsarchitekten Christophe Girot. 11.15 - 12.15 Uhr Energieeffizienzstandards bei der Altbausanierung 11.15 - 12.15 Uhr Die Energiewende - Rahmenbedingungen in Politik und Wirtschaft 12.30 - 14.00 Uhr Der Gebäudepark als Erfolgsfaktor 12.45 - 13.45 Uhr Intelligentes Wohnen 14.00 - 15.30 Uhr Chancen eines adaptierten internationalen Nachhaltigkeitszertifikates für die Schweiz 14.15 - 15.15 Uhr Planerworkshop Gebäudetechnik Donnerstag, 19. Januar 2012 09.15 - 10.45 Uhr Qualität contra Kosten? Wie Baukultur entsteht 11.15 - 12.15 Uhr Innensanierung und Neubau mit vorelementierten Trockenbauelementen 11.15 - 12.15 Uhr Das Gebäude als System - unsere Antwort auf Cleantech 11.30 - 12.15 Uhr Ausblick für die Schweizer Bauwirtschaft 12.30 - 14.00 Uhr Gebäude als Kraftwerk 12.45 - 13.45 Uhr Bildungsinitiative im Rahmen der Energiestrategie 2050 13.30 - 15.30 Uhr Die Transformation von Gebäuden - ein interdisziplinärer Prozess 15.00 - 16.00 Uhr World Café: Wenn ich gross bin, werde ich ... Freitag, 20. Januar 2012 09.15 - 10.45 Uhr Innere Siedlungsentwicklung - Erneuerung des Gebäudeparks 11.15 - 12.15 Uhr Innere Verdichtung - von der Bestandesanalyse zur Umsetzung 11.15 - 12.15 Uhr Metallbau 2030 - Potenziale für Ökologie, Energieeffizienz und neue Wohnformen 12.30 - 14.00 Uhr Nachhaltige Sanierung durch elementierte Holzbauweise 12.45 - 13.45 Uhr Zukunft von Passerellenprogrammen im Energiebereich 12.45 - 13.45 Uhr Nachhaltige Quartierentwicklung - Beispiele aus Forschung und Praxis 14.15 - 15.15 Uhr Ressourcen - vom intelligenten Umgang mit Architektur ohne Definition 16.00 - 17.00 Uhr Samstag, 21. Januar 2012 10.30 - 11.30 Uhr Junge bauen die Schweiz - Visionen für den Metallbau 11.00 - 13.00 Uhr Architekturvorträge: Small Cities - Big Buildings In gewachsenen Städten Europas und insbesondere den kleinteiligen Strukturen der Schweiz ist die Frage der Massstäblichkeit grosser Bauten in der Stadt ein wichtiges Thema. Die Wahl der Referenten steht in Zusammenhang mit dem Neubau der Messe Basel und der Studie «Stadtland Schweiz»: Jacques Herzog, Winy Maas und Richard Burdett. 13.30 - 14.30 Uhr Bauherrenworkshop Gebäudetechnik 13.30 - 14.30 Uhr Gebäudemodernisierung mit Weitblick Bildung für die Bau- und Immobilienwirtschaft - Fachleute von morgen arEna 16.00 - 17.00 Uhr arEna 16.00 - 17.00 Uhr arEna 16.00 - 17.00 Uhr Energie im Bau - Herausforderungen im Bestand arEna Bauen im Kontext - Wachstum nach innen aktuell, kontrovers, informativ: blog.swissbau.ch Wertsteigerung durch Gebäudelabels - nachhaltiges Bauen wird messbar iTours Geführte themenspezifische Innovationsrundgänge vernetzen die Diskussionen über Trends mit dem Angebot der Aussteller. Täglich 09.00 - 10.30, 13.30 - 15.00 Samstag 09.00 - 10.30 17.30 - 18.30 Uhr Preisverleihung Umweltpreis der Schweiz 2012 17.30 - 19.00 Uhr Tageslicht-Award der Velux Stiftung 17.30 - 19.00 Uhr nach(t)BAUstelle der Südtiroler Bauwirtschaft 18.00 - 20.00 Uhr Diplomfeier Passerelle MAS Energieingenieur Gebäude

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Swissbau Focus Swissbau Focus aktiver Meinungsund Erfahrungsaustausch der Bau- und Immobilienwirtschaft Swissbau Focus Arena Von Dienstag bis Freitag findet täglich um 16 Uhr die Swissbau Focus Arena statt. Sie rückt vier brisante Themenfelder ins Zentrum der Debatte und stellt die Verbindung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik her. Hier diskutieren Experten und Meinungsführer aus verschiedenen Lagern aktuelle Themen: ? Bildung für die Bau- und Immobilienwirtschaft - Fachleute von morgen ? Wertsteigerung durch Gebäudelabels - nachhaltiges Bauen und Erneuern wird messbar ? Energie im Bau - Herausforderungen im Bestand ? Bauen im Kontext - Wachstum nach innen Themenanlässe Die Vorträge der Branchenverbände vermitteln Wissen und Kompetenz zu spezifischen Themen. Die moderierte Podiumsdiskussion ermöglicht eine Vertiefung der Thesen und Einblicke in verschiedene Perspektiven.

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Workshops Die Impulsvorträge richten sich an ein Publikum von bis zu fünfzig Personen, sodass im Anschluss eine moderierte Publikumsdiskussion stattfinden kann. Die Workshops beleuchten anhand von konkreten Projekten die Möglichkeiten nachhaltigen Bauens und Erneuerns. Partner 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 SIA Suissetec Swissolar / A EE N. N. VSI.ASAI / SMGV SMU EnergieSchweiz Minegie / SZFF Bau und Ausbau Baden-Württemberg Newsroom mit archi, batimag, bâtitech, baublatt, hk gebäudetechnik, Hochparterre, kommunal magazin, NZZ am Sonntag, Schweizer Bauwirtschaft, Schweizer Holzbau, swissarchitects.com, TEC21, Tracés 11 Holzbau Schweiz / HSLU - T&A / GebäudeKlima Schweiz / Plattform Zukunft Bau / SBV / SGNI / Umweltpreis der Schweiz 2 Ausstellung Neubau Messe 1 Mitaussteller Advantage Austria Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. EOS Fachverband Ausbau & Fassade Holzbau Baden e.V. HRS Real Estate AG Reynaers AG Stahlpromotion Schweiz Velux Stiftung ZHAW Zürcher Hochschule Newsroom Die Leitmedien der Bau- und Immobilienwirtschaft sind während der fünf Messetage mit einer Liveredaktion vor Ort. Sie führen Interviews mit den Referenten und mit den Besuchern, verdichten die Inhalte und publizieren Fachbeiträge auf dem Internet, in Newslettern und Zeitungen.

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Projektentwicklung Swissbau Focus 1 Die Schweizer Baulandreserven sind knapp und kostspielig. Eine übergeordnete Planung für verdichtetes Bauen schafft Abhilfe. Wachstum Zersiedelung nach innen bremst die

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Noch immer wächst die Siedlungsfläche der Schweiz rasant, neue Bauzonen werden häufig zu leichtfertig ausgeschieden. Soll die Schweiz jedoch nachhaltig wachsen, gilt es, die bestehenden Flächen optimal zu nutzen: Wachstum nach innen und Verdichtung ist angesagt - mit städtebaulicher und raumplanerischer Weitsicht. Katharina Truninger Bauland deblockieren Gemäss den Szenarien des Bundesamts für Statistik wird die Schweizer Bevölkerung bis 2030 um 0,8 bis 1,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner anwachsen. «Eigentlich würden die heutigen Siedlungsgebiete ausreichen, um diesen Menschen Wohnraum zu bieten», betont Vinzens. Allerdings werden die vorhandenen Siedlungsflächen längst nicht überall optimal ausgenutzt: «Immer noch wird vielerorts Bauland gehortet und dadurch blockiert», bedauert Vinzens. Kantonale Gesetze könnten diesem Missstand vorbeugen. Ein Beispiel ist der Kanton Solothurn, der eine vertragliche Bauverpflichtung vorsieht. Um eine koordinierte Baulandentwicklung zu verfolgen, müssten zudem die Nutzungsreserven im überbauten Gebiet allgemein bekannt sein - dazu gehören Industriebrachen, unbebaute Flächen oder die Möglichkeit zum Aufstocken, Aus- oder Anbauen. Obschon manche Kantone und Gemeinden diese Aufgabe in den letzten Jahren vorbildlich angepackt hätten, sei dies noch nicht überall der Fall, so Vinzens. Verdichtungsstudien helfen weiter Ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Siedlungsplanung ist es, Vorstellungen zu entwickeln, wo eine Verdichtung kantonal und regional Sinn macht. Gefragt ist eine Planung in funktionalen statt politischen Räumen: «Wir müssen über die Gemeinden- und Regionsgrenzen hinausdenken, wenn wir nachhaltig wachsen wollen», erklärt Vinzens. Positive Beispiele sind die Verdichtungsstudien des Kantons Baselland, die Erfassung der Baulandreserven im Kanton Schwyz oder die Revitalisierung der Industriebrachen in der Region LausanneMorges und im Kanton Aargau. ie Schweiz ist bereits heute stark zersiedelt. Sollen die landschaftlichen Qualitäten und Freiräume erhalten bleiben, gilt es, die Siedlungsentwicklung nachhaltig zu gestalten: Statt eines unkontrollierten Wachstums in die Fläche fordern Fachleute aus Raumplanung und Städtebau heute ein qualitatives Wachstum nach innen. Dass dies auch bei wachsender Bevölkerung möglich ist, zeigen Nutzungsstudien von Bund, Kantonen, Regionen und Städten auf. Die Stadt Zürich etwa will ihre Siedlungsfläche trotz steigender Bevölkerung nicht vergrössern. Auch das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) strebt eine nachhaltige Siedlungsentwicklung an: «Statt die Siedlungsfläche immer weiter auszudehnen, müssen wir das Vorhandene besser nutzen», sagt Martin Vinzens, Leiter der ARE-Sektion Ländliche Räume und Landschaft. Interview «Dichtes Bauen kann sehr attraktiv sein» Wachstum nach innen bedeutet dichteres Bauen. Wie können Siedlungen verdichtet werden, ohne an Wohnqualität einzubüssen? Wir kennen dazu städtebaulich viele positive Beispiele und Entwicklungen. Die Städte haben den Turnaround geschafft und bieten attraktiven Wohnraum in urbanen, sehr dichten Quartieren. Innovative Beispiele sind etwa die Umnutzungen von Industriearealen, die zudem oft in Bahnhofsnähe und damit gut erschlossen sind. Auch in der Agglomeration macht das Verdichten, Erschliessen und Umnutzen von Industrieflächen und Wohnquartieren Sinn. Durch geschicktes Anbauen, Aufstocken, Ausnützen der Dachgeschosse und Sanieren können veraltete Wohnsiedlungen aufgewertet und Industriegebäude umgenutzt oder erweitert werden. Für die Verdichtung wichtig sind zudem qualitativ hochwertige Neuoder Ersatzbauten in kompakter Architektur, die ein dichtes Wohnen und Arbeiten zulassen Martin Vinzens, Leiter der ARE-Sektion Ländliche Räume und Landschaft und gleichzeitig einen attraktiv gestalteten Aussenraum bieten. Wie lassen sich wenig belebte aussenquartiere besser nutzen? Durch geschickte, weitsichtige Planung und Neubelebung, etwa mit attraktiven Wohnbauprojekten, die eine altersdurchmischte Nutzung fördern. Zur Wohnqualität gehört heute, dass Infrastruktur, öffentlicher Verkehr, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Erholungsraum in der Nähe sind. Dies alles muss bei einer nachhaltigen Quartier- entwicklung berücksichtigt werden. Wo stehen wir bei der Umsetzung? Durch innovatives Planen und Bauen ist heute attraktives Wohnen und ein Wachstum auf engem Raum möglich, ohne weiteres Bauland auszuscheiden. Fortschrittliche Städte und Gemeinden setzen dies seit Langem um, auch mit Planungswettbewerben. Dennoch besteht besonders in kleineren Gemeinden noch Nachholbedarf.

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Das Hochhaus macht wieder Ob Basel oder Zürich: Hochhäuser entwickeln sich zu einem prägenden Faktor in städtischen Zentren. Denn die kompakte Bauweise spart Platz und gilt als besonders nachhaltig. Boden gut ach jahrzehntelangem Bauen in die Fläche sind Hochhäuser derzeit wieder en vogue. Nicht nur der Prime Tower in Zürich oder das geplante Bürohochhaus der Roche in Basel illustrieren den städtebaulichen Trend zum Bauen in die Höhe: Schweizweit sind derzeit dreissig weitere Hochhäuser in Planung oder bereits im Bau. «Die gute Aussicht gehört allen» Während die Hochhäuser in den Siebzigerund Achtzigerjahren eher verschämt möglichst am Stadtrand gebaut wurden, setzen Stadtplaner heute mit den markanten Bauten bewusst urbane Zeichen. «Hochhäuser gehören an sehr gut erschlossene Lagen, sie sollen eine Zentrumsfunktion übernehmen und Urbanität vermitteln», sagt Regula Iseli, Fachverantwortliche Architektur und öffentlicher Raum beim Amt für Städtebau Zürich. So sollen etwa im Norden der Stadt Hochhausgruppen im Glatt- und Limmattal die dortigen Zentren bewusst als urbane Anziehungspunkte markieren. «Wir verlangen, dass neue Hochhäuser ästhetisch und architektonisch von herausragender Qualität sind. Sie sollen einen öffentlichen Wert darstellen und damit Nachteile wie etwa den Schattenwurf aufwiegen», so Iseli. Wichtig sei zudem eine attraktive Nutzung im Sockelgeschoss, etwa durch Restaurants oder Läden, sowie beispielsweise eine öffentliche Bar im obersten Stock. Iseli: «Alle sollen von der Aussicht profitieren können.» Hochhäuser strategisch platzieren Auch in Basel setzt man aufgrund der Flächenknappheit schon lange auf verdichtetes 1 «Südpark BaufeldB»: In Basel ist neben dem Bahnhof ein weiteres Hochhaus von Herzog & de Meuron geplant. Bauen. «Städtebauliche Dichte und Lebensqualität müssen sich nicht ausschliessen», meint Susanne Fischer vom Planungsamt der Stadt Basel. Im verdichteten Bauen liege ein grosses Potenzial. So sind in Basel in den Transformationsarealen Erlenmatt und Pro Volta neue Wohnüberbauungen entstanden, die bei hoher Ausnutzung eine sehr gute Wohnraumqualität garantieren. Auch in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den Nachbarländern kämen Verdichtungskonzepte zum Tragen, wie Susanne Fischer betont. So setzt man auch in der IBA Basel 2020 (Internationale Bauausstellung Basel), die unter der Trägerschaft des Eurodistricts läuft, auf verdichtete Bauprojekte mit Vorbildcharakter. In Basel werden Hochhäuser heute bewusst ins städtebauliche Konzept integriert und sollen an gut erschlossenen Lagen zu einer zweckmässigen Verdichtung der Siedlungsfläche beitragen. «Mit seiner kompakten Bauweise und dem geringen Landverbrauch stellt das Hochhaus einen nachhaltigen Sied- lungstyp dar», betont Nicole Wirz vom Bauund Verkehrsdepartement Basel-Stadt und Projektleiterin des kantonalen Hochhauskonzepts. In Basel sollen die Hochhäuser an strategisch wichtigen Orten konzentriert werden, etwa in Bahnhofsnähe, in wirtschaftlichen Schwerpunkt- und Stadtentwicklungsgebieten. Grünflächen sollen Umfeld aufwerten «Da Hochhäuser als markante Objekte das Stadtbild wesentlich mitprägen, müssen sie eine hervorragende städtebauliche Qualität und Architektur aufweisen», so Stadtplanerin Wirz. Bei Wohnhochhäusern soll auch auf eine möglichst altersdurchmischte Nutzung mit verschiedenen Wohnformen geachtet werden. Die durch vertikale Verdichtung gewonnenen Frei- und Grünflächen können das Umfeld aufwerten. Wirz: «Hochhäuser müssen städtebaulich ein Gewinn sein.» Mitdiskutieren auf: blog.swissbau.ch zum Thema «Bauen im Kontext»

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Planung Swissbau Focus 1 Visualisierung des ersten Minergie-P-ECO Hochhauses der Schweiz in Schlieren: Dank der Grösse und kompakten Gebäudeform ist das Minergie-P-Label praktisch ohne Mehrkosten erreichbar. Architektur: Schwarz Architekten, Zürich Bauherrschaft: Anlagefonds Greenproperty, Credit Suisse Ausführung: Halter Entwicklungen, Zürich Die Bilanz stimmt Jürg Zulliger Investitionen in Energieeffizienz, bessere Dämmungen und gute Fenster werden heute schweizweit an die Hand genommen. Verschiedene Untersuchungen zeigen: Nachhaltigkeit macht sich auch im Portemonnaie bezahlt. achhaltigkeit erfordert oft Mehrinvestitionen. Sowohl in der Planungs- wie in der Baubranche setzt sich die Erkenntnis durch, dass der Return on Investment stimmt. Gemäss der ZKB-Studie «Minergie macht sich bezahlt» liegt der Verkaufserlös für ein Einfamilienhaus im Minergiestandard 7 % höher als für ein herkömmliches Eigenheim. Bei den Eigentumswohnungen liegt der Preisunterschied immerhin bei 3,5 % des Kaufpreises; der beim Stockwerkeigentum etwas geringere Effekt dürfte vor allem damit zu tun haben, dass sich die Mehrkosten für energie- sparendes Bauen auf mehrere Haushalte verteilen. Weiter zeigt die ZKB-Studie, dass die Zahlungsbereitschaft für Mietwohnungen im Minergiestandard höher ist als für konventionelle Bauten: Die Rede ist von einer um 5 % höheren Miete (inklusive Nebenkosten). Die Gründe für die höhere Zahlungsbereitschaft auf dem Immobilien- und Wohnungsmarkt sind vielfältig. Sicher spielen vor allem der tiefere Energieverbrauch von Minergiehäusern eine Rolle, die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie die Komfortlüftung in Minergiehäusern (mit Wärmerückgewinnung). Daneben fallen ideelle Werte ins Gewicht oder die Annahme, dass künftig noch strengere Vorschriften oder höhere Energieabgaben anstehen könnten. Je mehr die Energiepreise steigen, umso mehr wird sich die Rentabilität des nachhaltigen Bauens noch verbessern.

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Interview mit Prof. Dietrich Schwarz «Minergie P macht sich bezahlt» Dietrich Schwarz realisierte mit dem Eulachhof in Winterthur die erste grössere Null-Energie-Siedlung der Schweiz. Und derzeit arbeitet er am ersten Hochhaus im Minergie-P-Eco-Standard. Herr Schwarz, lohnen sich die Mehrinvestitionen für Minergie-P? Wir haben soeben einen hundertseitigen Bericht für die Sanierung eines Wohnhauses aus den Sechzigerjahren fertiggestellt. Für uns ist es wichtig, solche Entscheide auf fundierter Basis und gestützt auf Variantenstudien zu fällen. Dabei stellten wir fest, dass sich die Investitionen für Minergie-P sehr wohl auszahlen. Wie setzen sich die Mehraufwendungen zusammen? In der Studie haben wir zwischen Material- und baulichen Aspekten einerseits und den energietechnischen Massnahmen andererseits unterschieden. Soziale Aspekte im Wohnungsbau sind heute sehr wichtig, deshalb verglichen wir auch Varianten der Wohnwertverbesserung bzw. Grundrissanpassung. Zusammengefasst kamen wir zum Ergebnis, dass Optimierungen der Wohnflächen und Balkone oder die Sanierung mit einer hinterlüfteten Holzfassade Mehrkosten von 600 000 bis 700 000 Franken bedingen. Und wie viel machen die energetischen Optimierungen aus? In diesem Punkt kamen wir zu hochinteressanten Resultaten. Der jeweils nächste Schritt - also von der Variante Standard zu Minergie oder von Minergie zu Minergie-P - macht nur 100 000 bis 150 000 Franken aus. Damit zeigt sich, dass die Mehrkosten im Energiebereich sehr moderat ausfallen, tiefer jedenfalls als die Verbesserungen bei den Materialien. So geProf. Dietrich Schwarz ist Inhaber des gleichnamigen Architekturbüros in Zürich und Professor an der Universität Liechtenstein. Er gewann mit seinen Bauten viermal den Schweizer Solarpreis, 2007 den internationalen DETAIL-Preis und 2009 den Watt d'Or des BFE. sehen kommen wir sehr klar zum Schluss, dass sich MinergieP oder sogar das neue MinergieA auch wirtschaftlich sehr wohl lohnen. Die Mehrausgaben unter Berücksichtigung höherer Mieterträge und tieferer Energie- und Betriebskosten zahlen sich aus. In unserem Fallbeispiel handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in der Agglomeration, das auf dem harten Mietermarkt bestehen muss. Dennoch gibt es immer noch Vorurteile, Minergie-P bedinge viel Technik und längerfristig höhere Unterhaltskosten. Stimmt das? Das sind tatsächlich längst widerlegte Vorurteile. In unseren detaillierten Berechnungen sind die Unterhaltsaufwendungen selbstverständlich berücksichtigt. Worauf kommt es an, wenn man Minergie-P oder MinergieA erfolgreich umsetzen will? Sehr entscheidend sind die Kompetenz, das Know-how und die Erfahrung des Architekturbüros. Die beigezogenen Planer müssen von dieser Technik wirklich etwas verstehen. Dabei kann es sich lohnen, die Fachleute im Rahmen eines Generalplanerteams beizuziehen. In der Praxis heisst es, energieeffizientes Bauen setze eine dicke Dämmschicht voraus. Wie sehen Sie das? Auch hierbei handelt es sich um ein Vorurteil. Wir arbeiten derzeit am ersten Minergie-P-EcoHochhaus der Schweiz. Wegen des relativ hohen Glasanteils an der Fassade genügen im Fall dieses Neubaus bereits Dämmstärken von lediglich 16 cm. «Die Rentabilität ist gegeben» Der Mehrwert von Minergiebauten sei objektiv messbar, sagt Peter Meier, Financial Engineer Immobilien der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Herr Meier, zum Return on Investment von nachhaltigem Bauen gab es schon verschiedene Untersuchungen. Kommt man immer zu ähnlichen Schlüssen? Nicht immer. Einerseits sind die Investitionskosten je nach Baustandard sehr unter- schiedlich, zudem muss zwischen Ein- und Mehrfamilienhäusern unterschieden werden und auch, ob es sich um einen Neu- oder einen Umbau handelt. Mit der von uns angewandten Bewertungsmethode ist es jedoch möglich, die Zahlungsbereitschaft für nachhaltiges Bauen mit effektiven Markttransaktionen genau zu schätzen. Andere Ansätze werden oft für ihre Subjektivität kritisiert. Bei der Bewertung der Heizkosteneinsparungen werden zum Beispiel unterschiedliche Szenarien bezüglich der Entwicklung der Heizölpreise verwendet. Auch die Frage, ob eine Komfortverbesserung in die Bewertung einfliesst oder nicht, wird sehr unterschiedlich beurteilt. Worauf genau ist der Effekt zurückzuführen, dass sich die Investitionen in Minergie lohnen? Im Einzelfall ist die Antwort einfach: Die Investitionskosten dürfen den zukünftigen Wert der Energieeinsparungen und der Komfortverbesserungen nicht übersteigen. Damit sind die drei wichtigsten Komponenten genannt: die zusätzlichen Baukosten, der verminderte Energieverbrauch und der erhöhte Wohnkomfort. Mit dem von uns nachgewiesenen Mehrwert von 7 % für die Einfamilienhäuser ist die Rentabilität gegeben. Die Bausubstanz macht bei einem Haus rund 70 % des Gesamtwertes aus, der Rest entfällt auf den Boden. Die von Minergie zugelassenen Mehrkosten von 10 % werden damit vollumfänglich vom Markt entschädigt, da sich der Mehrwert auf den Gesamtwert der Liegenschaft und nicht nur auf die Baukosten bezieht.

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Planung Swissbau Focus 1 «Mehr als wohnen»: neue Genossenschaftsiedlung in ZürichLeutschenbach 2 Greencity auf dem Sihl-Manegg-Areal 3 Innenansicht der neuen Umwelt Arena in Spreitenbach Drei Beispiele für nachhaltiges Bauen Neue Wohnsiedlungen nach 2000-Watt-Vorgaben und die Umwelt Arena weisen in die Zukunft. «Mehr als wohnen» Die Siedlung mit mehr als 400 Wohnungen entsteht auf einer Industriebrache in Zürich-Leutschenbach und bildet das Zentrum eines entstehenden Quartiers. Die Genossenschaft «mehr als wohnen» realisiert dreizehn Gebäude gemäss einem städtebaulichen Konzept, das aus einem Wettbewerb hervorgegangen ist, den die Arbeitsgemeinschaft futurafrosch/Duplex Architekten gewonnen hat. Neben diesen Büros planen weitere Architekten (Müller Sigrist, Miroslav Sik und Pool) einzelne Häuser. Das Vorhaben versteht sich als wegweisendes Projekt des gemeinnützigen Wohnungsbaus: Die Genossenschaftssiedlung wird nach den Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft erbaut und betrieben. Unterschiedliche, teilweise ganz neue Wohnformen für alle Generationen finden ^ nebeneinander Platz. Serviceleistungen, gemeinschaftlich nutzbare Räume und Einkaufsmöglichkeiten unterstützen die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen und werten das Quartier auf. In Sachen Nachhaltigkeit geht die Genossenschaft einen eigenständigen Weg: «Wir haben schon sehr früh und gründlich alle Stoff- und Energieflüsse analysiert, auch den Aspekt der grauen Energie und der längerfristigen Betriebskosten», sagt Andreas Hofer, Projektleiter Bau. Das ganze Projekt wird dem energetischen Standard Minergie-P entsprechen, wobei sich die Genossenschaft die Freiheit nimmt, bei einzelnen Häusern von Vorgaben des Standards Minergie-P abzuweichen. «Ziel ist ein möglichst tiefer Energieverbrauch mit robusten und kostengünstigen Lösungen», betont Hofer. www.mehralswohnen.ch

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Greencity: 2000 WattGesellschaft auf Quartierebene Das Sihl-Manegg-Areal liegt an der südlichen Stadtgrenze von Zürich. Nach mehrjährigen Planungsund Umzonungsverfahren werden nun erste Projekte konkret. Das grösste davon ist Greencity von Losinger Marazzi. Hier soll ein ganzer Stadtteil konsequent nach der 2000-Watt-Gesellschaft gebaut werden. Dabei werden ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Aspekte berücksichtigt und beispielsweise auch eine gute Durchmischung der Bewohnerschaft angestrebt. Greencity umfasst rund 800 Miet- und Eigentumswohnungen. Zusätzlich sind Gewerbe, Läden, Büros und ein Schulhaus geplant. Im ergänzenden Gestaltungsplan steht, dass 100 % der thermischen Energie aus erneuerbarer Energie stammen müssen, beim Siedlungsstrom liegt dieser Anteil bei 50 %. Ein Teil der Energieversorgung kann durch ein Kleinwasserkraftwerk an der Sihl sichergestellt werden. Greencity strebt Minergie P an, doch aufgrund der teilweise autarken Energieversorgung, der sozialen Durchmischung usw. wären auch umfassendere Labels wie Leed Platin oder DGNB Gold möglich - Labels, die ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigen. www.greencity.ch Umwelt Arena, Spreitenbach Die Umwelt Arena, die im Sommer 2012 eröffnet wird, versteht sich als interaktive Ausstellungsplattform in den Bereichen Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit für Fachpersonen, Private oder Schulen. Das Bauprojekt umfasst 11 000 m2 Fläche und entspricht einem Investitionsvolumen von 45 Millionen Franken. Neben der Dauerausstellung zu nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen finden Eventflächen, Gastronomie sowie Konferenz- und Seminarräume Platz. Die Umwelt Arena soll Akteuren aus Wirtschaft und Politik Raum für die aktive Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Standpunkten bieten. Schon im Bau wird grosser Wert auf Nachhaltigkeit gelegt (Solarzellen auf Baucontainer, teils Baufahrzeuge mit Kompogas oder Biodiesel, Kies aus dem Aushub wird zu Beton verarbeitet, naturbelassene schlichte Rohbaukonstruktion usw.). Auch im Betrieb wird alles unternommen, um effizient mit Energie umzugehen und den CO2-Ausstoss zu senken. Die mit 5300 m2 grösste gebäudeintegrierte Fotovoltaikanlage der Schweiz könnte mit ihrem Energieeintrag von jährlich 540 000 kWh 120 Haushalte versorgen und wird einen grossen Teil des Gebäudebetriebs decken. www.umweltarena.ch SITAGEGO - CLEVER SITZEN Halle 2.0, Stand F32 Mitdiskutieren auf: blog.swissbau.ch zum Thema «Gebäudelabels» Umweltpreis der Schweiz Der Umweltpreis wird in den beiden Kategorien Innovation und Ecopreneur verliehen. Der Initiant der Umweltarena, Walter Schmid, wurde 2010 zum Ecopreneur erkoren. Preisverleihung: Dienstag, 17. Januar 2012, 17.30 Uhr www.umweltpreis.ch SITAGEGO verbindet in einzigartiger Weise die Vorteile eines Netzrückens mit den Vorteilen klassischer Polstertechnik. Klar und einfach bedien bar gibt er seinem Benutzer Unterstützung wo nötig, ohne ihn jedoch einzuengen. SITAG AG, Simon Frick-Str. 3, CH-9466 Sennwald, T +41 (0) 81 758 18 18 info@sitag.ch www.sitag.ch Design: Volker Eysing

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Planung Swissbau Focus Jürg Zulliger Die zunehmende Spezialisierung hält längst auch bei Architekten und Ingenieuren Einzug. Während es bei einem einfachen Einfamilienhausbau meist noch genügt, einen Architekten und einen Bauingenieur beizuziehen, präsentiert sich die Aufgabenstellung bei grösseren und komplexeren Vorhaben ganz anders. Generalplaner: Gesamtverantwortung für Architekten und Fachplaner rchitekten, Landschaftsarchitekten, Bauingenieure bzw. Statiker, Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Elektroplaner, Bauphysiker und je nach Aufgabenstellung viele weitere technische Planer werden im Rahmen eines ganzen Teams tätig. So wie ein Generalunternehmer die Aufgaben und Arbeiten der ausführenden Unternehmer auf der Baustelle koordiniert, trägt ein Generalplaner eine umfassendere Verantwortung für die gesamten Planungsarbeiten: Dies ist die Alternative zu einer Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Planern mit Einzelleistungsverträgen. Mit dem Generalplanermodell ist zum Beispiel der Prime Tower in Zürich geplant und realisiert worden. Die Frage ist dabei nicht, «Generalunternehmer oder Generalplaner», weil ja ganz andere Leistungen gebündelt werden. Man kann einen Generalunternehmer mit der Bauausführung beauftragen und ist dann dennoch frei, die Planung in einem Planungsteam zu bündeln oder nicht. Der Vorteil ist jeweils, dass man nur einen Ansprech- und Vertragspartner hat, nämlich den Generalplaner. Dieser schliesst mit den Fachplanern Subplanerverträge ab. «Dafür hat man bei einer Bündelung über einen Generalplaner auch nicht die gleichen Einflussmöglichkeiten auf die einzelnen Planer, zum Beispiel den Landschaftsarchitekten», sagt der Bauherrenberater Bernhard Lauper von Immopro AG. Verbreitet ist auch der Vertrag zwischen Bauherr und Planergemeinschaft. Hier bildet das Planungsteam in rechtlicher Hinsicht meistens eine einfache Gesellschaft, wobei nach diesem Modell alle Mitglieder solidarisch für die Vertragserfüllung haften. Üblicherweise ist es der Architekt, der als Generalplaner auftritt, indem er mit den anderen Planern Subplanerverträge, meist gemäss SIA 1012, abschliesst. So oder so ist es ratsam, das Vertragswerk bei solchen Zusammenarbeitsmodellen sehr sorgfältig zu prüfen und Referenzen über das Planerteam einzuholen. «Bei einer Bündelung über einen Generalplaner hat man nicht die gleichen Einflussmöglichkeiten auf einzelne Planer wie Landschaftsarchitekten.» Bernhard Lauper, Bauherrenberater

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Planung Swissbau Focus Hybride Gebäude als Zukunftsmodell? Gebäude, die heute entworfen und erstellt werden, sind meist auf viele Jahrzehnte ausgelegt. Doch wie sehen unsere Bedürfnisse an Immobilien in sechzig oder achtzig Jahren aus? Grosswohnungen, Häuser für Familien oder kleine Einheiten für flexible Stadtnomaden? Jürg Zulliger orzugsweise wieder Einzelbüros oder offene Strukturen? Lassen sich leer stehende Flächen anderweitig nutzen? Hybrid genutzte Immobilien, also die Verflechtung und Überlagerung von verschiedenen Nutzungen und Aktivitäten am gleichen Ort werden künftig an Bedeutung gewinnen. Schon heute legen die meisten Investoren grossen Wert darauf, dass zumindest die Gebäudestruktur Anpassungen der Raumaufteilung und der Zugänge sowie eine leichte Zugänglichkeit AbaBau - die Software Gesamtlösung für die Baubranche > Vorkalkulation mit Leistungsverzeichnissen nach NPK und freiem Leistungsverzeichnis > Ausmass- und Regiefakturierung > ARGE Fakturierung > Leistungserfassung für Lohn, Material, Inventar, Fremdleistungen > Werkhof > Finanzen und Bau-Kostenrechnung > Nachkalkulation > Baulohn www.abacus.ch Halle 4.1, Stand D20 E+S ASW

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1 Gewerbehaus direkt am Autobahnzubringer 1 2 Befahrbar bis zum obersten Stockwerk der Haustechnik vorsieht. Für Martin Hofer von Wüest & Partner ist es höchste Zeit, noch mehr über hybride Gebäude nachzudenken: «In den letzten Jahren hat sich zunehmend Unmut über die monofunktionalen Nutzungen breitgemacht.» Planer und Behörden unternehmen heute einiges, um die Nutzungsentflechtungen zu vermeiden. Hybride Gebäude gibt es tatsächlich, zum Beispiel den «Mini-Hybrid» des Zürcher Architekturbüros Max Keller Studios. Das Gebäude - ein mächtiger Sichtbetonblock - sieht im Erdgeschoss eine flexible Nutzung vor, das kann eine Cafébar, ein Tanzstudio oder eine Eingangshalle sein. In den vier oberen Geschossen finden sich Loftwohnungen und oben auf dem Dach das Penthouse. Ein ganz neues Beispiel dafür ist auch das Drivein-Gewerbehaus in Zürich-Affoltern, das voraussichtlich auf 2013 fertiggestellt wird. In modernen Worklofts lässt sich sehr effizient und flexibel arbeiten, sei es in den Segmenten Lager, Detailhandel, Produktion, Werkstatt, Atelier oder Showroom. Das Projekt schafft damit eine spannende Verbindung von Verkauf, Gewerbe und Büro. www.tatort-zürich.ch Der Vorsprung von heute für die Standards von morgen Als Schweizer Familienunternehmen profiliert sich ?B seit über vier Generationen als führender Anbieter von hochwertigen Fenstern und Fassaden aus Holz-Aluminium. Die Leaderrolle verdankt ?B in erster Linie dem Streben nach Perfektion, der Leidenschaft für innovative Produkte, der Kundennähe und dem kompromisslosen Qualitätsdenken. All diese Werte bilden das Fundament für Lösungen, die höchsten Ansprüchen genügen - sowohl für Wohn- als auch Geschäftsgebäude. Sämtliche Fassadensysteme und Fenster von ?B erfüllen die Minergie-Standards. ?B an der Ron ? CH-???? Hochdorf Tel ??? ??? ?? ?? Fax ??? ??? ?? ?? www.?-b.ch Sichtbar weiter

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Erstellung Swissbau Focus Dämm­ und Baustoffe Hightech revolutioniert die Gebäude­ dämmung Elias Kopf Innovative Herkömmliche Dämmstoffe sind preisgünstig, doch sie verbrauchen viel Platz und überzeugen ästhetisch nicht immer. Für Speziallösungen bieten sich Hightech-Materialien wie Hochleistungsputze, Aerogel-Matten, VakuumPaneele, Vakuum-Fenster und Nanoschäume als Alternative an. ie Hälfte des Energieverbrauchs der Schweiz entfällt auf den Gebäudepark. Hier wiederum fliesst der Löwenanteil in die Wärmeerzeugung. Doch bei guter Dämmung sinkt der Heizbedarf rapide. So verbrauchen Gebäude, die um 1975 gebaut wurden, im Durchschnitt jährlich noch 22 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche. Minergie-Neubauten kommen dagegen mit weniger als vier Litern aus. Dazu müssen Aussenwände, Fenster, Dächer, Böden und Decken sowie Beschattungs- und Verdunkelungseinrichtungen gut isoliert werden. Bis vor Kurzem waren dazu dicke Dämmschichten nötig, die oft die verfügbare Fläche empfindlich reduzierten und auch ästhetisch nicht immer befriedigten. Erfreulicherweise sind inzwischen mehrere platzsparende Hochleistungsdämmstoffe bereits auf dem Markt oder stehen kurz vor der Einführung. Hochleistungsputz für historische Fassaden Besonders für die energetische Sanierung denkmalgeschützter Fassaden stand bisher kein geeignetes Konzept zur Verfügung. Doch bis 2013 will die Empa einen optisch ansprechenden Hochleistungsputz auf Aerogel-Basis zur Marktreife bringen. Aerogele weisen Poren in Nanometergrösse auf und bestehen zu 90 - 98 % aus Luft. «Die winzigen Luftporen machen das Material zu einem hervorragenden Bestandteil unseres neuen Isolationsputzes, dessen Wärmeleitfähigkeit zwei- bis dreimal niedriger ist als bei üblichen Verputzen», erklärt Empa-Forscher Thomas Stahl. Zudem lässt das neue Material deutlich mehr Wasserdampf passieren als herkömmlicher Putz - ohne selbst nass zu werden. Stahl: «Durch die poröse Struktur des Aerogels ist der Verputz zwar für Wasserdampfmoleküle durchlässig - zur Aufnahme von Wassertropfen sind die Nanoporen jedoch zu fein.» Aerogel-Matten ermöglichen Spezialanwendungen Aerogele können auch anderweitig zur Gebäudedämmung eingesetzt werden. So ist es etwa dem amerikanischen Startup-Unternehmen Aspen Aerogels gelungen, das extrem spröde Material zu dünnen, flexiblen Matten zu verarbeiten, die eine dreimal höhere Dämmwirkung erzielen als herkömmliche flexible Isolierungen. Aufgrund des hohen Anwendungspotenzials ist BASF kürzlich

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1 Hochleistungswärmedämmung Aerogel: Das Dämmvlies ist dünn und flexibel. 2 «Gefrorener Rauch» - Rohmaterial von Aerogel 3 Altbau vor der Renovation 4 Mit dünner Aerogelmatte stilvoll isoliert bei Aspen eingestiegen. «Die Technologie kann einen wichtigen Beitrag für energieeffiziente Häuser leisten, die erst noch gut aussehen», begründet BASF-Innovationsmanager Bruce Christensen das Engagement. Allerdings kommen Aerogel-Matten aufgrund ihres hohen Preises vorerst vor allem für Spezialanwendungen in Frage, wie Gregor Steinke vom Institut Energie am Bau der FHNW betont: «Sinnvollerweise werden Aerogel-Matten bei knappen Platzverhältnissen eingesetzt, zum Beispiel bei Fensterleibungen, Rollladenkästen oder Rohrleitungen von Solaranlagen.» Vakuum für Terrassenböden und Fenster Noch deutlich übertroffen wird die Dämmleistung der Aerogele von vakuumierten Platten aus pyrogener Kieselsäure. Diese sogenannten Vakuumpaneele erfordern ein besonders sorgfältiges Handling, da ihre Aussenhülle bei Transport und Einbau ansonsten leicht verletzt werden kann. «Doch einmal eingebaut, ist das Risiko einer Beschädigung minimal», erklärt Steinke. Auch punkto Lebensdauer sieht der FHNW-Experte kein Problem: «Die ersten Bauanwendungen liegen bereits zwölf Jahre zurück. Bishe- rige Messungen und Hochrechnungen lassen erwarten, dass die Dämmleistung auch in fünfzig Jahren noch sehr gut sein wird.» Weil Vakuumpaneele fixe Formate aufweisen, die nicht zugeschnitten werden können, eignen sie sich vor allem zur Wärmedämmung einfacher rechteckiger Flächen. «Die Hauptanwendung in der Schweiz sind Terrassenböden. Da die Vakuumdämmung äusserst dünn ist, wird ein stufenloser Übergang zum Wohnraum möglich», so Steinke. Nanoschäume als Zukunftsmusik Die Vakuumtechnologie wird zurzeit auch für Fenster weiterentwickelt. Bis zur breiten Markteinführung dürften allerdings noch ein paar Jahre verstreichen. Dank des Vakuums wird eine Zweifachverglasung mit sehr geringem Scheibenabstand ausreichen, um die Dämmleistung heutiger Dreifachverglasungen zu erreichen. Steinke: «Solche Vakuumfenster könnten dereinst an historischen Fassaden zur Anwendung kommen, wo Dreifachverglasungen zu schwer sind und klobig wirken.» Geforscht wird auch an sogenannten Nanoschäumen. Dieses Material könnte wie herkömmliche Dämmplatten direkt auf der Baustelle zugeschnitten werden. «Doch da die Poren der Nanoschäume bis zu tausendmal kleiner sind, wird eine Dämmleistung wie bei Aerogelen erreicht», prophezeit Steinke. «Da die Vakuumdämmung äusserst dünn ist, wird ein stufenloser Übergang der Terrassenböden zum Wohnraum möglich.» Gregor Steinke Institut Energie am Bau der FHNW

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Erstellung Swissbau Focus 1 Neubau der Metrohm in Herisau mit Cobiax 2 Cobiax spart Ressourcen dank Hohlkörpern im Beton und gewann 2010 den Umweltpreis der Schweiz. Beton - Elias Kopf ein Material wird neu erfunden Die Kombination mit Stahl machte Beton zum Universalbaustoff. Dank wegweisender Innovationen wird das Material nun noch attraktiver. Im Fokus stehen Selbstverdichtung, Kunststofffasern sowie Konzepte zur Massenreduktion. Eigengewicht sorgt für Verdichtung Doch damit sind die Innovationsmöglichkeiten der Betontechnologie noch längst nicht ausgeschöpft. So forscht etwa die Empa an der Optimierung von selbstverdichtendem Beton mit hoher Fliessfähigkeit, sodass sich das Material von selbst verdichtet und nivelliert. «Diese Vorteile machen selbstverdichtenden Beton vor allem für die Anwendung bei stark armierten Bauteilen und im Bereich von Sanierungen geeignet», erklärt EmpaForscher Andreas Leemann. Kunststoff statt Stahl Eine weitere Innovation ist der Ersatz von Stahl- durch Kunststofffasern, die im Betonbau bei dünnen Kellerwänden, Industrieböden, Zementplatten, Tunnelauskleidungen und Fensterbänken verwendet werden. Zusammen mit der Fibrotec AG entwickelte die Empa eine preiswerte ZweikomponentenPolymerfaser, die auch mechanisch hohen Anforderungen gerecht wird. Seit Kurzem werden die innovativen Fasern von der Brugg Seiltechnik Holding AG produziert. «Mit nur fünf Kilogramm dieser Kunststofffasern können wir dreissig Kilogramm Stahlfasern ersetzen, was rund 10 % günstiger ist», erklärt Empa-Physiker Josef Kaufmann. 35 % weniger Gewicht Doch nicht nur Stahl kann durch leichtere Materialien ersetzt werden. Auch der Beton selbst muss nicht immer massiv sein, wie die Technologie der Zuger Firma Cobiax AG zeigt. Insbesondere in Flachdecken ist es sinnvoll, möglichst viel Beton - und damit Gewicht - wegzulassen, solange die statische Leistung erhalten bleibt. Cobiax hat dazu ein System von Hohlkörpermodulen entwickelt, die zwischen der unteren und oberen Bewehrung positioniert werden und unnötigen Beton verdrängen. Geschäftsführer Hugo Meier: «Die dadurch erzielte Gewichtseinsparung von bis zu 35 % wirkt sich positiv auf die Effizienz der Tragwerksstruktur aus und ermöglicht Einsparungen bei Beton und Armierung. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit im gesamten Rohbau.» Das Verfahren wurde an der Swissbau 2010 mit dem Umweltpreis der Schweiz ausgezeichnet. chon im alten Rom wurde mit einem Gemisch aus Kies, Sand und Zement gebaut. Der Beton der Cäsaren war von so hervorragender Qualität, dass er bis ins neunzehnte Jahrhundert unübertroffen blieb. Zum Baustoff schlechthin avancierte das Material allerdings erst im zwanzigsten Jahrhundert, als die Kombination mit Stahl den spröden Kunststein besser auf Zug belastbar machte.

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Betrieb und Unterhalt Swissbau Focus 1 Uptown Zug von Credit Suisse Real Estate Fund Green Property «Da es in der Schweiz bis anhin kein umfassendes Label für nachhaltige Immobilien gibt, haben wir ein Gütesiegel auf die Beine gestellt.» Jean-Claude Maissen Credit Suisse Real Estate Fund Green Property Baulabels spielen Investitionen wieder ein Nachhaltige Bauwerke rechnen sich für die Investoren und sind gefragt. Einheitliche Standards werden in absehbarer Zeit für noch mehr Transparenz sorgen. Reto Westermann achhaltige Immobilien sind gefragt: Dafür interessieren sich institutionelle Anleger und Firmen auf der Suche nach Geschäftsflächen. Das zeigt eine 2010 veröffentlichte Studie von CB Richard Ellis und dem CCRS-Institut der Uni Zürich. Drei Viertel der befragten KMU gaben an, dass Nachhaltigkeit bei der Auswahl ihrer Immobilien eine Rolle spiele. «Das gehört heute in vielen Firmen auch zur unternehmerischen Verantwortung», sagt Jean-Claude Maissen, Manager des Credit Suisse Real Estate Fund Green Property. Der Fonds wurde 2009 gegründet und ist derzeit mit 618 Millionen Franken alimentiert. Alle Gebäude des Fonds müssen den Nachhaltigkeitskriterien des eigens geschaffenen Gütesiegels «Greenproperty» genügen, das nach den Vorgaben der SIA Norm 112/1 für nachhaltige Bauten entwickelt wurde. Neben Energieverbrauch und Material werden auch Nutzung, Lebenszyklus oder die Infrastruktur bewertet. «Da es in der Schweiz bis anhin kein umfassendes Label für nachhaltige Immobilien gibt, haben wir ein eigenes Gütesiegel auf die Beine gestellt», sagt Fondsmanager Maissen. Die Standards des viel verwendeten Minergie-Labels sind vor allem auf Energie und Baumaterialien ausgerichtet. Umfassendere internationale Labels wie BREEAM aus England, LEED aus den USA und DNGB aus Deutschland (siehe Grafik auf Seite 35) erfordern oft einen aufwendigen Prozess. «Eine Zertifizierung nach LEED beispielsweise macht nur Sinn, wenn das Gebäude eine gewisse Bedeutung und Ausstrahlung hat, welche internationale Mieter anspricht», sagt Maissen. So wird etwa das auf internationale Firmen ausgerichtete Projekt Foyer in Zug des CS-Fonds nach LEED zertifiziert. Investition in die Zukunft Doch nicht nur bei solchen Topmietern lohnen sich Investitionen in die Nachhaltigkeit: Untersuchungen zeigen, dass auch Woh-

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«Wir sind überzeugt, dass bei der Einführung eines Schweizer Standards für nachhaltiges Bauen Minergie in irgendeiner Weise mitwirken wird.» Franz Beyeler, Geschäftsführer Minergie 2 Forum Zug von Credit Suisse Real Estate Fund Green Property, Hauptsitz von Johnson & Johnson Schweiz nungsmieter bereit sind, für Minergie mehr zu bezahlen: «Bei den Nettomieten liegt die Zahlungsbereitschaft höher», sagt Stefan Fahrländer von Fahrländer Partner Raumentwicklung in Zürich. Anders sieht es bei den Bruttomieten aus: Hier gibt es heute keine Abweichungen mehr. Solange die höheren Mieten durch die dank Minergie-Standard tieferen Nebenkosten kompensiert werden, spielen die Mieter mit. Handkehrum amortisieren die höheren Nettomieten, wenn alles klappt, die Zusatzinvestitionen für ein nachhaltiges Projekt. Für Fondsmanager Maissen gehen die Überlegungen aber noch weiter: «Investieren in nachhaltige Gebäude heisst, sich auf die Zukunft vorzubereiten.» Steigen nämlich die Energiepreise, so nimmt auch der Marktwert von Gebäuden mit einem tiefen Verbrauch zu. Noch ist das Gütesiegel der CS der einzige umfassende Schweizer Standard für nachhaltige Gebäude. Unter Federführung des Bundesamtes für Energie laufen aber Abklärungen für einen Schweizer Standard und auch der deutsche Standard DGNB interessiert sich für den Schweizer Markt. Doch auch mit einem neuen Nachhaltigkeitslabel werden die Minergie-Standards wichtig bleiben: «Wir sind überzeugt, dass bei der Einführung eines Schweizer Standards für nachhaltiges Bauen Minergie in irgendeiner Weise mitwirken wird», sagt Minergie-Geschäftsführer Franz Beyeler. Es wäre schade, würden die Erfahrungen von Minergie bei der Entwicklung und Umsetzung bei einem neuen Standard nicht genutzt. So oder so wird Minergie seine Standards weiterentwickeln: Zur Diskussion steht unter anderem die Verschmelzung von Minergie und Minergie P zu einem Standard nach den heutigen Anforderungen von Minergie P und zwar für Neubauten und Modernisierungen. Mitdiskutieren auf blog.swissbau.ch zum Thema «Gebäudelabels» Links Studie zu «Betriebsimmobilien und Nachhaltigkeit in der Schweiz» von CB Richard Ellis und CCRS: www.ccrs.uzh.ch Credit Suisse Real Estate Fund Green Property: www.credit-suisse.com/ greenproperty Gängige internationale Zertifizierungssysteme 1000 000 200 000 30 000 20 000 10 000 5340 28 Institut für Bau- und Infrastrukturmanagement ETH, 2010 LEED BREEAM Minergie 57 DGNB 20 124 16 700 200 000 1 Mio. Zertifizierte Projekte Registrierte Projekte

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Betrieb und Unterhalt Swissbau Focus 1 Beispielbau: Neubau Uetlihof Credit Suisse Zürich Bauherrschaft: Credit Suisse Real Estate & Provider Management, Zürich Architektur: Stücheli Architekten AG, Zürich Anzahl Arbeitsplätze: 2000 Baubeginn: Dezember 2008 Bezug: Herbst 2011 Anlagekosten: 270 Millionen Franken Simpel, aber hoch effizient Moderne Systeme für die Gebäudeautomation sind einfach und übersichtlich konstruiert. Zusammen mit zeitgemässen Betriebskonzepten hilft dies, den Energieverbrauch zu senken. Reto Westermann ird ein Bürogebäude umgebaut oder ersetzt, wie derzeit ein Teil des Uetlihofs der Credit Suisse in Zürich, so verschwinden in der Regel die Einzelbüros und machen Grossraumbüros Platz. Dieser Wech- sel hat einen direkten Einfluss auf die Konzeption der Gebäudeautomation. «Bei Grossraumbüros muss die Regelung von Heizung, Kühlung und Lüftung optimal aufeinander abgestimmt sein», sagt Christian Polke, Mitinhaber des auf Haustechnik spezialisierten Planungsbüros PZM in Zürich. Priorität hat dabei heute der bedarfsabhängige Betrieb. Deshalb entfallen in der Regel individuelle Eingriffsmöglichkeiten durch die Nutzer der Räume. Dies ist ein Haupttrend bei der Heizung, Kühlung und Lüftung von Gebäuden, der Einsatz einfacher und pragmatischer Lösungen ein zweiter: Simple Steuerroutinen regeln heute das Raumklima und stützen sich dabei auf eine möglichst kleine Zahl relevanter Messdaten - im Gegensatz zu den früher üblichen Systemen mit einer Vielzahl von Messdaten. Bei der Sanierung von Gebäuden wird die Haustechnik heute deshalb oft vereinfacht - mit positiven Folgen: «Das Energiesparpotenzial durch eine sinnvoll eingesetzte Gebäudeautomation ist gross», sagt Polke. Wie hoch die Einsparungen ausfallen, hänge aber immer vom einzelnen Gebäude und den individuellen Gegebenheiten ab. Doch alleine mit dem Ersatz oder der Anpassung alter Anlagen an die effektiven Bedürfnisse ist es nicht getan: «Gebäudeautomations-Systeme müssen regelmässig kontrolliert und den aktuellen Nutzerbedürfnissen angepasst werden.» Nur so könne ein optimaler Betrieb der Anlagen gewährleistet werden und verpuffe der Spareffekt nicht durch falsche Einstellungen. «Bei Grossraumbüros muss die Regelung von Heizung, Kühlung und Lüftung optimal aufeinander abgestimmt sein.» Christian Polke Planungsbüros PZM

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Wer umweltbewusst plant, dem dankt die Natur. Wer ein Haus baut oder renoviert, dem bietet Erdgas viele Möglichkeiten, umweltbewusst zu handeln. Die Kombination Erdgas-Heizung und Sonne hilft, Energie und Kosten zu sparen. Gaswärmepumpe und stromerzeugende Heizung sind neue, effiziente und zukunftsgerichtete Anwendungen. Und das alles funktioniert auch mit Biogas. www.erdgas.ch Besuchen Sie uns am Stand E33 in Halle 3.0.

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Gebäudetechnik und Energie Swissbau Focus 1 Thermoaktives System im Prime Tower: Der Beton wird nachts über Wärmeleitschienen aus Aluminium gekühlt. Im höchsten Gebäude der Schweiz, dem Prime Tower in Zürich, sorgt ein thermoaktives System für konstant angenehmes Raumklima und spart Betriebskosten. Lioba Schneemann as höchste Haus der Schweiz ragt an der Zürcher Hardbrücke ganze 126 Meter hoch in den Himmel. Die ersten Mieter zogen im Sommer 2011 ein, bei Vollvermietung werden auf den 36 Stockwerken rund 2000 Personen arbeiten. Das rundum verglaste Hochhaus bietet einen grandiosen Ausblick über Zürich und seine Umgebung. Allerdings bedurfte es auch ausgeklügelter Technik, damit es in der warmen Jahreszeit nicht zu heissen Köpfen kommt. Aussenkälte im Beton speichern Das technische Raumkonzept im Prime Tower löst die Funktionen Heizen, Kühlen und Akustik elegant und kompakt mit einem thermoaktiven System zur Flächentemperierung. «Zentrales Element ist dabei die Bauteilaktivierung, bei der die Betondecke in das Klimatisierungskonzept einbezogen und als Kältespeicher genutzt wird», erläutert Bruno Gahlinger, Projektleiter bei der Walter Meier AG, das System am modernsten Hochhaus der Schweiz. 3400 Aluminium-Wärmeleitschienen geben während der Nacht Aussenkälte an den Beton ab. Diese Kälte wird dort vorübergehend gespeichert und kann tagsüber zur Gebäudekühlung abgerufen werden. Dieser Trick verhilft zu einem behaglichen Raumklima, gleichzeitig sinken die Betriebskosten. Aufwendiger als herkömmliche TABS Thermoaktive Bauteilsysteme (TABS), die den Betonkern wie etwa Geschossdecken zur Klimatisierung von Gebäuden nutzen, kommen häufig zum Einsatz, um ein ener- gieeffizientes Kühlen und Heizen bei hohem Komfort zu ermöglichen. «Das im Prime Tower eingesetzte System hat Vor- und Nachteile gegenüber herkömmlichen TABS. Nachteilig ist insbesondere der höhere Investitions- und Energieaufwand», erläutert Erich Schadegg, Mitinhaber des Ingenieurbüros Gruenberg + Partner AG in Zürich. Die Mehrinvestitionen sind je nach Ausbaustandard rund doppelt so hoch wie bei konventionellen TABS. Der Mehraufwand an Energie liegt infolge der geringeren Speichernutzung zwischen 10 - 14 %. Einfache Betriebsführung Dafür ist das System im Prime Tower deutlich flexibler. «Es kann höhere Wärmelasten übernehmen, benötigt keine massiven Bauteile und gewährleistet stabilere Raumtemperaturen, wenn die Wärme unregelmässig anfällt», so Schadegg. Auch die Betriebsführung des im Prime Tower installierten

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| BA12-12aG | So baut man heute. Building Automation von Beckhoff. Gutes Klima auf allen Etagen Systems ist einfacher als bei herkömmlichen TABS, da zonenweise Regelsysteme für die Raumtemperatur zum Einsatz kommen. Ein TABS hingegen bedingt eine fachkundige und engagierte Betriebsbetreuung, wie Schadegg betont: «Und das ist mitunter der Knackpunkt.» Mitdiskutieren auf blog.swissbau.ch zum Thema «Energie im Bau» So baut man flexibel: mit Beton. So baut man klassisch: mit Ziegelsteinen. So baut man sicher: mit Stahl. So baut man intelligent: mit Automatisierungskomponenten von Beckhoff. Halle 3.2, Stand E61 www.beckhoff.ch/building Mit Beckhoff Building Automation lassen sich alle Gewerke auf Basis eines ganzheitlichen, durchgängigen, PC- und Ethernet-basierten Gebäudeautomatisierungskonzeptes integrieren. Der Effekt: Investitionskosten werden minimiert, Wartung und Flexibilität werden optimiert, die Engineeringkosten gesenkt und alle Kriterien für Gebäudeautomation nach Energieeffizienzklasse A erfüllt. Das modulare Beckhoff Steuerungssystem erlaubt eine Anbindung aller Datenpunkte und Subsysteme über Beckhoff Busklemmen sowie eine flexible Bedienung, vom Smart-Phone bis zum Touchpanel. IPC I/O Automation

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Gebäudetechnik und Energie Swissbau Focus 1 In Spitälern garantiert die Gebäudetechnik den Betrieb rund um die Uhr. Lioba Schneemann ebäude fressen viel Energie: Mit über 40 % haben sie weltweit den grössten Anteil am Endenergieverbrauch, gefolgt von Industrie und Transport mit je rund 30 %. Ein Instrument, um den Gebäudeenergieverbrauch zu senken, ist die Installation von Systemen, die ein intelligentes Gebäudemanagement ermöglichen. Solche Applikationen sind sowohl im Geschäfts- als auch im privaten Bereich sinnvoll. Hohe Einsparung möglich Eine optimale Gebäudeautomation reduziert vor allem in Bürogebäuden den Energieverbrauch drastisch: Allein bei der Beleuchtung sind dank verbesserter Technik und optimierter Regelung bis zu 80 % Einsparung möglich. So kann die Beleuchtungsstärke dem Tageslicht angepasst und automatisch abgeschaltet werden, sobald niemand mehr im Raum ist. Oder die Technik sorgt dafür, dass sich die Jalousien je nach Sonneneinstrahlung automatisch optimal ausrichten. «Wie viel Einsparungen erzielt werden, hängt natürlich auch von der Art der Nutzung ab. Je unterschiedlicher eine Infrastruktur beansprucht wird, desto besser wirkt in der Regel eine Gebäudeautomation», erklärt Jürgen Baumann, Experte für energetische Modernisierung bei der Siemens Schweiz AG. Darum führt die anwesenheits- und bedarfsgerechte Regelung in einem Büro zu höheren Einsparungen als in einem Krankenhaus. Denn das Büro hat klare Nutzungszeiten und ist am Wochenende nicht besetzt, während in der Klinik rund um die Uhr Patienten versorgt werden. Wesentliche Bausteine einer Gebäudeautomation sind etwa ein Beschattungssystem, eine bedarfsgerechte Lüftungsanlage, ein präsenzgesteuertes Beleuchtungssystem sowie Flächenheiz- und Kühlsysteme. Voraussetzung für die Erfolgskontrolle ist ein Monitoring des Verbrauchs. Allerdings nützt die beste Technik nichts, wenn man sie nicht optimal Gebäudemanagement systematisch optimieren Zwei Fünftel des Energieverbrauchs gehen auf das Konto des Immobilienparks. Eine kluge Gebäudeautomation reduziert den Strom- und Wärmebedarf erheblich. Die höheren Investitionen zahlen sich durch Einsparungen im Betrieb schon nach wenigen Jahren aus. einsetzt. Baumann: «Wichtig sind darum nicht nur eine effizientere Technik und Steuerung, sondern auch eine optimale Regelung und ein einfaches Handling.» In wenigen Jahren amortisiert Gebäuden, die ihren Energiebedarf quasi selbst messen und automatisch organisieren, gehört die Zukunft. Erkannt hat das etwa die Migros, die mit ihren 1500 Standorten in der Schweiz jährlich über 1600 Gigawattstunden Energie verbraucht. Der Grossverteiler steigerte im Zeitraum von 2000 bis 2010 dank Modernisierung, einem einheitlichen Konzept zur Energiedatenerfassung und konsequenter Anstrengung zur Reduktion des Energieverbrauchs die Gesamteffizienz um 13 %. Trotz solcher Vorteile werden hierzulande und auch im übrigen Europa Gebäudemanagement-Systeme erst vereinzelt angewandt. Zwar gibt es seit Ende 2008 die SIA-Norm 386.110, die wiederum auf der Norm EN 15232 basiert. Aber, so Jürgen Baumann, in der Gebäudetechnik brauche es immer einige Zeit, bis ein neuer Standard auch tatsächlich angewendet werde. Die höheren Investitionskosten fürs Gebäudemanagement-System amortisieren sich aber in wenigen Jahren durch den tieferen Strom- und Wärmeverbrauch. Echtzeitinformation hilft sparen Auch im privaten Bereich gibt es viele Einsatzmöglichkeiten fürs Energiemanagement, erklärt Pierre Schoeffel, Leiter der Geschäftsstelle Gebäude Netzwerk Initiative (GNI) in Zürich: «Diverse Visualisierungstools informieren über den Energieverbrauch des Hauses. Die Zukunft liegt darin, Grafiken einfach darzustellen, Vergleichstabellen automatisch zu generieren und Echtzeitinformationen bereitzustellen, um zu wissen, wo man den Hebel zum Energiesparen am effizientesten ansetzt.»

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«Endlich gibt es ein Glas, das auch ich sehe.» Besuchen Sie unsere Messestände an der Swissbau 2012 und lassen Sie sich von Glas Trösch über Neuheiten für den Aussen- und Innenbereich informieren - das vogelschlaghemmende Spezialglas SILVERSTAR BIRDprotect ist nur eine von vielen. TAND HALLE 1.0, S Trendwelt Bad Hauptstand: U C H E: HALLE 2.2, S mit SWISSDO TAND B22

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Halle 3.2, Stand D12, Basel www.siemens.ch/buildingtechnologies Intelligent vernetzen - effizient leben Siemens an der Swissbau vom 17. - 21. Januar 2012 Die Energieeffizienz von Gebäuden wird immer wichtiger, denn zwei Fünftel des weltweiten Energieverbrauchs fallen für Licht, Heizung, Klimaanlagen und andere Verbraucher in Bauwerken an. Intelligente Gebäudeautomation von Siemens spart Energie, senkt die Betriebskosten, entlastet die Umwelt und minimiert den CO2-Ausstoss. Daneben sind wir ein kompetenter Partner für Brandschutz, Sicherheit, und Energieverteilung im Gebäude - um Menschen zu schützen und Einrichtungen während des gesamten Lebenszyklus komfortabler, sicherer und energieeffizienter zu machen. Answers for infrastructure.

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Hallen 3.2, 3.3 LKKGA Die führenden Anbieter der Bereiche Lüftung, Klima, Kälte und Gebäudeautomation LKKGA (ex Hilsa) präsentieren in der Halle 3 der Messe Basel neu ihre aktuellsten Produkte und Trends. Damit zeigt sich die Gebäudetechnikbranche - gemeinsam mit den Bereichen Heizung und Sanitär - erstmals wieder unter einem Messedach. Die Themen Energieeffizienz, Klimawandel und schonender Umgang mit Ressourcen sind allgegenwärtig. Grosses Sparpotenzial liegt dabei im Gebäudebereich sowohl beim Bauen wie auch beim Erneuern. In Zukunft sind Lösungen und Dienstleistungen aus einer Hand gefragt. Nicht einzelne Komponenten stehen im Vordergrund, sondern Systeme, Service und Komfort. Mit der Integration der Gebäudetechnik in die Swissbau und der Präsentation der relevanten Marktteilnehmer spiegelt die Messe diesen Branchentrend. «Wir freuen uns, Sie persönlich an der Swissbau begrüssen zu dürfen.» Stephan Stöckli Oberentfelden Roger Glaus Winterthur Marcel Christoffel Chur Die Regionalcenter-Leiter der Tobler Haustechnik AG Besuchen Sie uns: Halle 3.0 / Stand B11, Halle 3.3 / Stand A02 Roger Waeber Crissier Rolf Haase Münchenbuchsee Luciano Franceschi Lamone www.haustechnik.ch Tobler Haustechnik AG, Steinackerstrasse 10, 8902 Urdorf, Telefon 044 735 50 00, Fax 044 735 50 10, info@toblerag.ch

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WIR SIND HEISS AUF DIE SWISSBAU 2012. UND KALT AUCH. Alles zu Wärme, Klima und Service erfahren Sie an unserem Stand E10 und E12, Halle 3.0

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Umbau und Sanierung Swissbau Focus 1 Der Schweizer Baubestand hat einen wachsenden Sanierungs- und Erneuerungsbedarf. Zwei Fünftel des Energieverbrauchs gehen auf das Konto des Immobilienparks. Eine kluge Gebäudeautomation reduziert den Strom- und Wärmebedarf erheblich. Die höheren Investitionen zahlen sich durch Einsparungen im Betrieb schon nach wenigen Jahren aus. Elias Kopf Ersatzneubau oder Sanierung fallweise klären grenzt, sodass es häufig sinnvoller ist, mit einer Teilsanierung preislich attraktive Wohnungen anzubieten», erklärt Binz. Sanieren spart graue Energie Auch unter energetischen Gesichtspunkten muss fallweise abgeklärt werden, welche Variante die bessere ist. Denn trotz des einmaligen Mehrverbrauchs an grauer Energie bei der Erstellung sind Neubauten langfristig gesehen energetisch im Allgemeinen deutlich effizienter als Sanierungen. «Eine Gesamtsanierung schneidet jedoch insbesondere dann deutlich besser ab, wenn folgende beiden Faktoren zutreffen: Es müssen sich wärmebrückenfrei gedämmte Konstruktionen und gute Dämmschichtdicken mit vertretbaren Kosten umsetzen lassen. Und die gebäudetechnischen Voraussetzungen müssen den Einbau effizienter Einrichtungen erlauben», erklärt Binz. Deshalb bleibe die energetische Sanierung des Gebäudebestands eine Königsdisziplin der Energiepolitik. pätestens nach 75 Jahren sollte ein Gebäude von Grund auf saniert oder ersetzt werden. An guter Wohn- oder Geschäftslage schwingt der Neubau dank hoher Rentabilität obenaus. Aus energetischer Sichtweise kann dagegen oft auch eine Sanierung Sinn machen. «Die Erneuerung der Schweizer Wohngebäude hinkt seit Jahren hinter der Bestandesalterung her», konstatiert Armin Binz, Leiter der Minergie Agentur Bau. Die Folge ist nicht nur eine zunehmende Demodierung. Auch punkto Energieverbrauch sind nicht sanierte Altbauten unbefriedigend. Grundsätzlich sollten Wohngebäude alle 50 bis 75 Jahre in ihrer Grundstruktur erneuert werden. Dahinter stehen zum einen bautechnische Sachzwänge wie Schallprobleme, defekte Leitungen und Schäden an der Gebäudehülle. Zum andern gilt es, funktionelle Defizite zu beseitigen - insbesondere unzweckmäs- sige Grundrisse, zu kleine Wohnungen und Zimmer sowie das Fehlen von Liften und Balkonen. Einen starken Sanierungsanreiz geben ferner Ausnutzungsreserven wie Dachstöcke, die bei dieser Gelegenheit als attraktive Wohnflächen erschlossen werden können. An guter Lage rentiert der Neubau «Oft stellt sich die Frage, ob eine Sanierungsstrategie eingeschlagen werden soll oder ob nicht ein Neubau vorzuziehen ist», so Binz. Hinsichtlich Rentabilität machen Ersatzneubauten vor allem an guten Lagen Sinn. Denn so können besonders hochwertige Wohnungen für eine zahlungsbereite Mieterschaft geschaffen werden, deren Ansprüche sich ohne Neubau nur mit einer aufwendigen Gesamtsanierung befriedigen liessen. Oftmals ist die Variante Ersatzneubau kostengünstiger. «An schlechten Lagen ist es dagegen schwierig, diese wirtschaftlichen Vorteile des Ersatzneubaus auszuspielen. Hier ist die Zahlungskraft der Nachfrager be- «An schlechten Lagen ist es schwierig, wirtschaftliche Vorteile des Ersatzneubaus auszuspielen, da die Zahlungskraft der Nachfrager begrenzt ist.» Prof. Armin Binz, Leiter Minergie Agentur Bau

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Frische Luft und angenehme Temperaturen für Wohnräume Mit dem aktiven Überströmer kommt eine kostengünstige Komfortlüftung für die Sanierung von Wohngebäuden auf den Markt. Die Sommerhitze lässt sich damit allerdings nicht in Schach halten. Doch dank mikroverkapselten Latentwärmespeichern steht auch für dieses Problem ein innovatives Konzept bereit. Mischzone im Gang Neuartig daran ist, dass die aufwendigen separaten Zu- und Abluftleitungen in die einzelnen Räume entfallen. Stattdessen wird der gesamte Zuluftstrom in den Gang eingeblasen und von dort mittels kleiner Ventilatoren - sogenannter Überströmer - aktiv in die einzelnen Zimmer geleitet. Die Abluft fliesst parallel dazu passiv durch die Tür in den Gang zurück, ohne dabei die Schalldämmung zu beeinträchtigen. Da sich Abluft und Zuluft im Gang mischen, muss die besonders belastete Luft aus Bad, WC und Küche direkt abgeführt werden. «Die bisherigen Testergebnisse mit aktiven Überströmern sind ermutigend. Doch dürfte es noch ein bis zwei Jahre dauern, bis wir detaillierte Planungsempfehlungen bereitstellen können», erklärt Heinrich Huber von der Minergie Agentur Bau. Sommerhitze als Problem Eine Komfortlüftung kann zudem einen Beitrag gegen die Sommerhitze leisten, sofern sie über einen Sommerbypass und ein Erdregister verfügt. Dann strömt die Zuluft durch eine im kühlenden Erdboden verlegte Leitung, bevor sie in die Wohnung eingeblasen wird. Huber: «Auf diese Weise lässt sich die Raumtemperatur um ein bis drei Grad senken.» Darüber hinaus braucht es allerdings noch weitere Massnahmen. So muss etwa - 1 Mikrokapseln absorbieren Wärme im Verputz. 2 Prinzip des aktiven Überströmers nebst einem externen Sonnenschutz - sichergestellt sein, dass Wohnhäuser genügend Masse aufweisen, um tagsüber Wärme aus den Räumen zu absorbieren. Vor allem bei älteren Gebäuden in Leichtbauweise reicht die Absorptionskapazität oft nicht aus. Spezialputze absorbieren Wärme Dieser Mangel lässt sich jetzt dank einer Innovation des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE auch ohne energieintensive Klimatisierung nachbessern: «Unsere mikroverkapselten Latentwärmespeicher aus Paraffin funktionieren ähnlich wie Eiswürfel: Solange das Eis schmilzt, bleibt die Temperatur bei null Grad. Erst wenn alles geschmolzen ist, steigt sie an», erklärt der frühere stellvertretende ISE-Leiter Volker Wittwer. Bloss schmelzen Paraffine im Bereich der angenehmen Raumtemperaturen zwischen 20 und 26 Grad. Dabei absorbieren sie viel Wärme aus der Umgebung und bremsen so den Temperaturanstieg. In Form von Mikrokapseln können Paraffine in Verputze eingebracht werden. ISE-Forscher Peter Schossig: «1,5 Zentimeter eines solchen Putzes hat die gleiche Wärmekapazität wie eine massive Betonwand. Dies bremst die Überhitzung von Wohnräumen, Büros, Baucontainern und älteren Dachwohnungen signifikant.» Elias Kopf ine gute Luftqualität trägt viel dazu bei, sich in seinen vier Wänden behaglich zu fühlen. Der automatische Luftaustausch leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Allerdings wird der Einbau von Zu- und Abluftkanälen bei Sanierungen von Wohngebäuden oft als zu teuer erachtet. Deshalb fördert die Minergie Agentur Bau zusammen mit der Fachstelle Energie- und Gebäudetechnik der Stadt Zürich die Entwicklung einer besonders kostengünstigen Komfortlüftung: den «aktiven Überströmer».

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Rückbau und Recycling Swissbau Focus Katharina Truninger In der Baubranche werden immense Mengen an Materialien umgesetzt. Umso wichtiger ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Baustoffen beim Abbruch. Nicht nur Metalle werden heute stofflich verwertet, auch Recyclingbeton findet im Hochbau zunehmend Verwendung. Rezyklierbare Baustoffe sind auf dem Vormarsch fizienz, Bauökologie und Gesundheit beurteilt. Insbesondere bei hochwertigen und veredelten Materialien, deren Produktion und Verarbeitung sehr viel Energie braucht, ist Recycling wichtig: Bauteile aus Kupfer, Stahl oder Aluminium. Zudem werden diese Rohstoffe immer teurer, die Verwertung lohnt sich also auch wirtschaftlich. Doch auch Beton, Zement, Klinker, Keramik, Glas und Kunststoffe sind bei der Produktion energie- und ressourcenintensiv und sollten deshalb möglichst wieder in den Stoffkreislauf integriert werden. Ganze Bauteile wiederverwenden Der Löwenanteil des Schweizer Bauschutts wird beim Rückbau oder in einer Sortieranla- ie Baubranche ist absolute Spitzenreiterin, was den Umsatz von Rohstoffen und die Produktion von Abfällen anbelangt: Allein im Hochbau werden in der Schweiz pro Kopf und Jahr vier Tonnen Rohstoffe verbraucht. Diese immense Menge fällt beim Rückbau der Gebäude als Bauabfall wieder an, der möglichst umweltschonend entsorgt oder verwertet werden sollte, um Ressourcen zu sparen. Zurück in den Stoffkreislauf «Bei den gewaltigen Mengen an Baustoffen muss die sinnvolle stoffliche Verwertung erste Priorität haben», sagt Severin Lenel, Leiter Zertifizierung beim Baulabel Minergie-Eco, das Gebäude hinsichtlich Energieef- ge nach Materialien getrennt, wenn möglich dem Recycling zugeführt, deponiert oder in der Kehrichtverbrennungsanlage entsorgt. Ökologisch und wirtschaftlich am sinnvollsten ist es jedoch, Bauteile als Ganzes wiederzuverwenden. Seit rund zwei Jahrzehnten besteht in der Schweiz ein kleiner Secondhandmarkt für gebrauchte Sanitäreinrichtungen, Küchenkombinationen, Treppen, Massivholzparkette, Türen und Fenster: Ein Dutzend Bauteilbörsen sind regional tätig und untereinander im Internet vernetzt. Verglichen mit neuem Baumaterial ist der Umsatz dieser Plattformen zwar marginal. Aber jedes Lavabo, das nicht entsorgt und neu produziert werden muss, entlastet die Umwelt.

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1 Rezyklierbares Haus Flury in Deitingen: Wände, Böden und Decken wurden roh belassen. 2 Das Baumaterial stammt aus einem Umkreis von 10 km Erstes komplett rezyklierbares Haus Ein einstöckiges Haus mit einer Grundfläche von rund 330 Quadratmetern, das fast ausschliesslich aus Naturstein, Holz, Lehm und Stroh gebaut ist, die aus einem Umkreis von zehn Kilometern stammen: So präsentiert sich das Wohnhaus Flury in Deitingen, für welches das Bieler Architekturbüro spaceshop den Green Architecture Award 2011 erhielt. «Dem Bauherrn war es wichtig, dass die Materialien aus der Gegend kommen, wenig graue Energie enthalten und möglichst einfach, wenig veredelt und ursprünglich sind», erklärt Architekt Beno Aeschlimann. Bewusst wurde beim Wohnhaus, das durch eine moderne Ästhetik, helle Räume und durch die Schlichtheit der Naturmaterialien besticht, der Innenausbau minimiert: Wände, Böden und Decken wurden roh belassen und die sanitären Einrichtungen sowie die Küche bewusst einfach gehalten. Kunststoff im Downcycling Bereits seit Langem und fast vollständig wiederverwertet werden in der Schweiz die Metalle. So bestehen Armierungseisen oder Stahlprofile fast vollständig aus rezykliertem Metall. Auch das im Bau verwendete Kupfer, Stahlblech oder Aluminium besteht zu grossen Teilen aus Rezyklat und trägt so dazu bei, Ressourcen, Energie und Abfallvolumen zu sparen. Schwieriger ist hingegen derzeit noch das Recycling von Holz, Kunststoffen und Fensterglas. Bauholz etwa muss in der Schweiz verbrannt werden, da es für die Verwertung zu Spanplatten zu viele Schadstoffe enthalten kann. Kunststoff wird zwar zum Teil rezykliert, erfährt jedoch meistens ein sogenanntes «Downcycling».

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Rückbau und Recycling Swissbau Focus 3 Der Lehm wurde in einer benachbarten Baugrube gewonnen. 4 Das Holz stammt aus dem Dorfwald und das Stroh zur Dämmung von den Feldern in Deitingen. Weil die Materialeigenschaften technisch anspruchsvollen Funktionen selten genügen, wird Rezyklat-Kunststoff für weniger hochwertige Produkte wie etwa Kabelschutzrohre eingesetzt. Recyclingbeton im Hochbau hat sich bewährt Der grösste Teil des Bauschutts besteht aus Zement, Beton, Backstein, Keramik und anderem mineralischem Abfall. Dieser wird zu Granulat zerkleinert und hauptsächlich im Tiefbau eingesetzt, insbesondere im Strassenbau. «Dieser Bedarf nimmt jedoch zunehmend ab», sagt Heinrich Gugerli von der Fachstelle nachhaltiges Bauen des städtischen Hochbauamts Zürich. Seit etlichen Jahren setzen immer mehr Bauherren deshalb Granulat aus Betonabbruch erfolgreich auch im Hochbau ein. Das Granulat wird dabei als Kiesersatz zusammen mit Sand und Zement zu Recyclingbeton gemischt, der annähernd gleiche Material- und Verarbeitungseigenschaften aufweist wie herkömmlicher Beton. Das Hochbauamt Zürich verwendet seit 2002 konsequent für alle Neubauten Recyclingbeton mit einem Anteil von mindestens 50 % Betongranulat. «Es ist eine sinnvolle Verwertung, schont die Kiesressourcen und hilft, Deponievolumen zu sparen», sagt Gugerli. Auch der Verein Eco-Bau, dem Bauherrschaften von Bund, Kantonen und Gemeinden angehören und der sich für Nachhaltigkeit im öffentlichen Bau einsetzt, propagiert die Verwendung von Recyclingbeton, sofern er in einem Umkreis von 25 Kilometern verfügbar ist. Recyclingbeton aus Mischabbruch Auch beim Minergie-Eco-Label ist die Verwendung von regional verfügbarem Recyclingbeton mit mindestens 25 % Betongranulat Pflicht. Noch einen Schritt weiter geht das Hochbauamt Zürich, das bereits Recyclingbeton aus Mischabbruch, also aus Ziegel- oder Backsteingranulat, für Gebäude eingesetzt hat. «Recyclingbeton aus Mischabbruch ist tendenziell etwas weicher und schwindet mehr», erklärt Heinrich «Bauelemente unterschiedlicher Lebens- und Nutzungsdauer müssen konsequent getrennt werden. Nur dann können die einzelnen Komponenten ausgewechselt werden, ohne dass die noch funktionstüchtigen Teile, etwa Apparaturen oder Bodenbeläge, zerstört werden.» Barbara Sintzel, Eco-Bau Gugerli vom Hochbauamt Zürich. «Wenn er jedoch im richtigen Verhältnis mit Betongranulat gemischt wird, weist er - wie eine Empa-Studie gezeigt hat - sehr gute Eigenschaften auf und kann als Konstruk tionsbeton für fast alle Zwecke eingesetzt werden.» Schon beim Planen an den Rückbau denken Nachhaltigkeit und ressourcensparendes Bauen fängt indes bereits bei der Planung an: «Wir legen Wert darauf, dass möglichst lokale, gut verfügbare Baustoffe verwendet werden», so Severin Lenel von Minergie-Eco. «Fürs Recycling ist es zudem wichtig, dass die Baustoffe beim Abbruch gut voneinander getrennt werden können.» Mechanische, einfach zu trennende Verbindungen seien geklebten, verschweissten oder fix im Beton eingebauten Strukturen vorzuziehen. Dies betont auch Barbara Sintzel von Eco-Bau: «Bauelemente unterschiedlicher Lebensund Nutzungsdauer müssen konsequent getrennt werden. Nur dann können die einzelnen Komponenten ausgewechselt werden, ohne dass die noch funktionstüchtigen Teile, etwa Apparaturen oder Bodenbeläge, zerstört werden.»

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Ambiance Tuning Technique Pre-programmed choreographies Wasser als Quelle spiritueller Kraft, Wasser als energiespender, Wasser zur reinigung des geistes. Mit der aMBianCe tuning teCHniQue schafft dornbracht ein neuartiges duscherlebnis. die produkte wurden von sieger design gestaltet. Weitere informationen finden sie unter www.dornbracht.com/transforming-water. Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG, Köbbingser Mühle 6, d-58640 iserlohn. Sadorex Handels AG, postfach, CH-4616 Kappel sO, telefon +41(0) 62 787 20 30, fax +41(0) 62 787 20 40, showroom: letziweg 9, CH-4663 aarburg, e-Mail sadorex@sadorex.ch, www.sadorex.ch, www.dornbracht.com MeiréundMeiré

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Bildung Swissbau Focus 1 Besichtigung der Durchmesserlinie in Zürich mit jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren der usic Eine Ausbildung in der Baubranche bietet jungen Menschen eine aus­ gezeichnete Basis für ihre berufliche Zukunft. Leider entscheiden sich heute zu wenige Jugendliche für einen Handwerksberuf, weshalb in der Baubranche seit Jahren Fachleute im Bereich Energie­ und Gebäudetechnik fehlen. Neue Ausbildungsangebote sollen Abhilfe schaffen. Helen Weiss Dem Energiebereich an Fachkräften Lösungen ausarbeiten können und anderer­ seits in der Lage sind, auch komplexe Zusam­ menhänge zu erkennen und interdisziplinär zu denken. Aus­ und Weiterbildung sind für Fach­ und Führungskräfte aus der Bau­ und Energiebranche somit unabdingbar - und auch vorhanden, wie das Bundesamt für Energie BFE im Rahmen der Studie «Energie­ effizientes Bauen - Defizite in der Hoch­ schulausbildung» bereits 2005 feststellte. «Das Studium vermittelt den Hochschulab­ gängern genügend Wissen, um die Anforde­ rungen der Bauherrschaft und die gesetzlich vorgegebenen energetischen Mindestanfor­ derungen in einem Projekt erfüllen zu kön­ nen. Die vom Gesetz geforderte Berufsbefä­ higung scheint also erreicht», konstatiert das BFE. Gut für die Zukunft gerüstet Doch die Anforderungen sind gestiegen - und die Ausbildungsstätten haben reagiert. So gibt es im Bau­ und Energiebereich heute Ausbildungen zuhauf. Dazu gehört etwa der neue Bachelor in Energie­ und Umwelttech­ nik oder der ebenfalls neue Zertifikatslehr­ gang CAS Minergie der Fachhochschule Nordwestschweiz, das Nachdiplomstudium Energiemanagement am Zentrum für Wei­ terbildung in St. Gallen oder der Bachelor­ Studiengang in Gebäudetechnik an der Hochschule Luzern. «Die Schweiz ist mit der er verantwortungsvolle Umgang mit unseren Ressourcen gehört zu den wichtigsten Herausforderun­ gen der Zukunft. Eine effiziente und nachhaltige Nutzung sowie die rasche Erschliessung erneuerbarer Energien ist für die Sicherung der Energieversorgung von morgen von entscheidender Bedeutung. Auf dem Arbeitsmarkt sind deshalb vermehrt Fachkräfte gefragt, die einerseits innovative «Die Studenten der Gebäudetechnik an der HSLU werden bereits während des Studiums von ihren zukünftigen Arbeitgebern umworben.» Urs Rieder, Abteilungsleiter Gebäudetechnik an der Hochschule Luzern (HSLU)

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Flü ster Wär m e p ump e Pssst! mangelt es momentanen Bildungssituation im Energie­ bereich für die Zukunft gut gerüstet», sagt Urs Rieder, Abteilungsleiter Gebäudetechnik an der Hochschule Luzern (HSLU) und Mit­ glied der Energie­ und Bildungskommissio­ nen des Schweizerischen Ingenieur­ und Ar­ chitektenvereins SIA. Man habe intensive Anstrengungen unternommen, um das The­ ma2Energie in die verschiedenen Ausbildun­ gen im Baubereich zu integrieren. Trotz al­ lem sieht die Branche mit gewisser Sorge in die Zukunft: «Es fehlt an Fachkräften», weiss Rieder. Gefragte Ingenieure Permanenter Mangel herrscht insbesondere an Ingenieuren. Gemäss einer Studie der Boston Consulting Group fehlen der Schweiz derzeit zwischen drei­ bis sechstausend die­ ser Fachleute. Und die Zahl dürfte weiter steigen, da der Mangel an Ingenieuren die meisten westlichen Länder betrifft. «Es gibt Besu ch en Sie u n s am Stan d A16 in der Halle 3 .1 Extrem leise im Betrieb, ansprechend im Design, effizient in der Leistung: Swiss Made All-in-One-Wärmepumpen von CTA heizen mit erneuerbarer Energie. Bern CTA AG Hunzikenstrasse 2, CH-3110 Münsingen Telefon +41 (0)31 720 10 00 info@cta.ch; www.cta.ch Zürich · Lausanne · Fribourg · Solothurn Basel · Kriens · Uzwil · Buchs

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Bildung Swissbau Focus 1 Jürg Kühni, Spengler­Weltmeister 2009 aus der Schweiz 2-4 Gebäudetechnikplaner, Heizung, Lüftung ein echtes Problem. Jedes grössere Unter­ nehmen hat zehn unbesetzte Ingenieurs­ stellen», sagt Mario Marti, Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen (usic). In der Vergangenheit habe die Schweiz zwar die Zuwanderung aus Deutschland nutzen können, um die Lücke zu füllen. «Heute kom­ men jedoch weniger Deutsche zu uns. Der Mangel an Ingenieuren ist stärker zu spü­ ren.» Diplomierte Ingenieure seien selbst in der Wirtschaftskrise gefragt und hätten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sehr gute Aus­ sichten. Dies bestätigt Urs Rieder: «Die Stu­ denten der Gebäudetechnik an der HSLU werden bereits während des Studiums von ihren zukünftigen Arbeitgebern umwor­ ben.» Passerelle für Energie­Allrounder Trotz der guten Chancen auf dem Arbeits­ markt haben laut Mario Marti die Schulen für Ingenieure Schwierigkeiten, angehende Studierende zu begeistern. «Der Beruf leidet unter einem schlechten Image, beziehungs­ weise darunter, dass er gar kein klares Image hat. Niemand weiss so richtig, was Ingenieu­ re machen.» Um den Nachwuchs auf den Be­ ruf aufmerksam zu machen, hat die usic das Internetportal «Ingenieure gestalten die Schweiz» lanciert, das die verschiedenen Fa­ cetten des Ingenieurberufs vorstellt. Zudem sorgt eine neue berufliche Passerelle für mehr Energie­Allrounder am Bau: Die Umschulung «MAS Energieingenieur Ge­ bäude» soll auch gestandene Berufsleute ansprechen und schlägt eine Brücke vom na­ turwissenschaftlichen Studium zur Energie­ praxis. Lehre am Bau - oft nur zweite Wahl Urs Rieder von der Hochschule Luzern kennt die Problematik. Obwohl die HSLU die einzi­ ge Schweizer Ausbildnerin im Bereich der Gebäudetechnik ist, schliessen jedes Jahr nur etwa dreissig Absolventen die Diplom­ prüfung ab, wobei die Zahl erfreulicherwei­ se klar steigt. Der Arbeitsmarkt könnte weit­ aus mehr Abgänger gebrauchen. Rieders Meinung nach ist nicht allein das schlechte Image für diesen Mangel verantwortlich, sondern auch die geringe Bekanntheit der Gebäudetechnik. «Zudem haben wir ganz einfach zu wenig junge qualifizierte Berufs­ leute, die sich nach dem Abschluss der Lehre für eine Weiterbildung an der Hochschule entscheiden», erklärt Rieder. Das schlechte Berufsimage betreffe primär die Lehrberufe im Bereich Gebäudetechnik wie Gebäude­ technikplaner, Heizungs­ oder Sanitärmon­ teure. «In der Wahrnehmung der Jugendli­ chen sind diese Berufe nicht sehr attraktiv, und oftmals werden die Ausbildungen nur gewählt, weil der Schulabgänger im eigentli­ chen Traumberuf keine Lehrstelle findet», weiss Rieder. Energiethematik besser einbinden Jobs auf dem Bau haben jedoch zu Unrecht einen schlechten Ruf. Das Berufsbild hat sich grundlegend geändert - heute handelt es sich um hoch qualifizierte technische Berufe, die ein immer breiteres Wissen er­ fordern und zunehmend beratende Funktio­ nen beinhalten, etwa in Sachen Klimaschutz. Themen wie erneuerbare Energie und Ener­ gieeffizienz müssten jedoch noch stärker in die Berufsausbildungen eingebunden wer­ den, ist Rieder überzeugt. «Nur so erlangen die Bauberufe die gesellschaftliche Anerken­ nung, welche die Verbände seit Jahren an­ streben.» www.ingenieure­gestalten­die­schweiz.ch

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Bildungsinitiative des Bundes Der Bund bzw. EnergieSchweiz hat die Aktivitäten der Aus­ und Weiterbildung seit 2010 massiv ausgebaut. An der Swissbau veranstaltet EnergieSchweiz Workshops und Themenanlässe und informiert über aktuelle Bil­ dungsprogramme («Passerellen­ Programm») sowie über eine neue Bildungsinitiative im Rah­ men der bundesrätlichen Ener­ giestrategie 2050. «Die Platt­ form Swissbau Focus bietet eine ideale Voraussetzung, um die vom Bund geförderten Projekte sowie die Zusammenarbeit mit Bildungspartnern und Verbän­ den an der führenden Fachmes­ se der Baubranche zu themati­ sieren», betont Daniel Brunner, der beim Bundesamt für Energie für Aus­ und Weiterbildung ver­ antwortlich ist. Ausbildungsprogramm des SIA Der Schweizerische Ingenieur­ und Architektenverein (SIA) bie­ tet mit dem Kurs «Leadership in Gebäudeerneuerung» oder dem «Passerelle­Energieingenieur­ Programm» (www.passerelle­ energieingenieur.ch) zusammen mit dem BFE unter Mitwirkung der Fachhochschulen und weite­ rer Verbände wichtige Lehr­ gänge an, die massgeblich dazu beitragen, den hohen Anforde­ rungen energieeffizienter Systeme und Bauten gerecht zu werden. Thomas Müller, Kom­ munikationsleiter beim SIA, hält dazu fest: «Swissbau Focus ist eine ideale Plattform, um mit dem Fachpublikum aktuelle Kernthemen des SIA zu diskutie­ ren.» Mehr Informationen zum Ausbildungsprogramm des SIA finden sich unter www.sia.ch. Mitdiskutieren auf blog.swissbau.ch zum Thema «Bildung für die Branche»

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Innenausbau 1 Parkett in hochglänzendem Weiss, kombiniert mit archaischem Holz von Bauwerk Parkett 2 Dekorpalette in neuer Hochglanzqualität von Thermopal 3 Trockenbausystem von Rigips Lifestyle und Hightech im Innenausbau 4 LED-Tapeten-Kreationen geben der Innenarchitektur neuen Spielraum: Nina Collection von Meystyle LED Wallpaper 5 Mit Platten und Segeln in allen Formen sorgt Armstrong für gute Raumakustik und hohe Ästhetik.

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Foyer Halle 2 Tapetenforum Das Tapetenforum präsentiert die neusten Kreationen aus verschiedenartigen Materialien mit unterschiedlichsten Effekten. Hochwertige Wandverkleidungen folgen dem aktuellen Trend zur individuellen Raumgestaltung. Sie verleihen einem Raum eine persönliche Note und betonen den Charakter des Bewohners. Im Eingangsbereich der Halle 2 werden über hundert Kollektionen aus aller Welt ausgestellt. www.tapetenforum.com in raffinierten Stein-, Holz- oder HightechWerkstoffen warm unter den Füssen ausbreiten, die Decke für angenehme Raumkühlung sorgt und darüber hinaus auch die Akustik optimiert, dann wird eine völlig neue Qualität erkennbar, wie sie noch nie da gewesen ist. Gleiches gilt auf der anderen Seite des Spektrums für wiederentdeckte Naturund Urbaustoffe wie Lehm oder Holz: Sie schaffen ein unvergleichliches, natürliches Raumklima mit allen seinen Vorzügen. Ob innovative Leicht- und Trockenbauweise oder pure Natur: Moderner Innenausbau hat Besonderes zu bieten. Multifunktionale Technik Im Trockenbau werden für Boden, Decke und Wand massgeschneiderte, flexible Spezialsysteme angeboten. Sie lassen aussergewöhnlichen Spielraum für individuelle Innenarchitekturlösungen und für neuen Wohnkomfort. So werden intelligente Hohlräume für Elektro-, Audio- und Sanitärinstallationen genutzt. Zusätzlich bewirken besondere Schutzplatten sogar eine Reduzierung der Strahlung von Elektrokabeln. Auch Brandschutz ist eine Option. Über Decke und/oder Wand wird nicht nur die Beleuchtung, sondern auch das Raumklima - Kühlen, Heizen, Akustik und Raumluft - gesteuert: Multifunktionalität ist ein grosses Thema und die technischen Entwicklungen legen ein rasantes Tempo vor. Innovative Ästhetik Die dekorative Seite der Innenarchitektur kann auf ebenso spannende Materialentwicklungen und Entdeckungen zurückgreifen. Hier hat die lichtemittierende Diode die Designer beflügelt und Tapeten mit LEDEffekten hervorgebracht, die das Interieur verzaubern. Sie haben nichts mit den in allen Regenbogenfarben wechselnden Lichteffekten zu tun, sondern sind eigenständige, kunstvolle Kreationen und schaffen eine dritte Dimension. Überhaupt verändern dreidimensionale Effekte oder gekonnte Farb- und Materialkompositionen Räume und Raumstimmungen auf faszinierende Weise. Seien es Tapetenmuster oder schillernde Oberflächen von Keramikplatten, charaktervolles Parkett, das plötzlich hoch glänzend daherkommt, oder Stoffe und Hightech-Materialien, die Fensterfronten eine neue Ästhetik verleihen: Innovatives und Inspirierendes gibt im Innenausbau den Ton an - und stiehlt so manchem Möbelstück die Show. Brigitte Kesselring sthetik und Technik prägen eine völlig neue Raum- und Wohnqualität. Wohnen ist in, ist Ausdruck von Lifestyle. Doch ist es nicht die Einrichtung alleine, die in modernen Wohnlandschaften den Ton angibt - vielmehr ist es der Raum selbst, der bereits einen Grossteil zu einer guten Atmosphäre und zum perfekten Gesamtausdruck beiträgt. Zum einen durch seine Architektur an sich, seine Dimensionen und Proportionen sowie durch die bekannten ästhetischen Parameter wie Farbgebung und Materialisierung. Zum anderen lassen heute jedoch neue Funktionen aufhorchen, die nicht auf Anhieb sichtbar, schon eher spürbar sind. Wenn Wände zu Klang- und Lichtkörpern werden, Böden sich

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Innenausbau 1 Unkonventionelle Innenarchitektur und ein gekonntes Küchenkonzept von Siematic 2 Eleganz in Aluminium erlaubt Extravaganz bei der Wahl der Leuchte: AluQueen von Veriset 3 Wohnen, Kochen, Leben: Die Küche fügt sich möbelhaft und schwebend in das innenarchitektonische Konzept: Swing von Warendorf 4 Induktionskochfeld mit Sliderbedienung von V-Zug: schnell und flexibel wie Gas 5 Quooker: kochend heisses Wasser aus dem Wasserhahn - direkt in den Kochtopf oder die Teetasse

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Küche Kunst als kleine Halle 2.1 Trendwelt Küche Eine Küche vom Stardesigner oder eine, die 100 % recyclierbar ist - oder etwas, das von beidem etwas bietet? Die Trendwelt Küche zeigt, was die Branche und die Architektur bewegt! Die Besucher werden durch eine neue Erlebniswelt Küche geführt, die sich durch ein hochwertiges Ausstellungskonzept und eine faszinierende Ambiance von Farbe und Licht abhebt. Aussteller Trendwelt Küche allmilmö, bauformat, Bulthaup, Cosentino, EWE, Fischer, Forster, Franke Küchentechnik, Galvolux, Heid, IKEA, Merial, Nolte, Piatti, Poggenpohl, Real Stein, SieMatic, Studer, Suter Inox, Valcucine, Veriset, Warendorf, Wesco, zeyko Alles wird immer perfekter und alles ist möglich: Doch eine wirklich gute Küche ist eine Kunst. Energieeffizienz und Ressourcenschonung bei maximalem Komfortversprechen. Puristisch oder Poesie Soll es eine Küche vom Stardesigner sein oder eine, die der Schreiner durch und durch nach ökologisch-nachhaltigen Gesichtspunkten konstruiert hat? Vielleicht sogar eine Küche, die von beidem etwas bietet: das Design des Stars - und die Nachhaltigkeit der Schreinerwerkstatt? Der Markt bietet eine Fülle von Lösungsmöglichkeiten für jedes Budget. Bereits in der einfachen Küche gelten Standards, die noch vor wenigen Jahren Luxus waren. Und das Design begeistert durchgehend sowohl vor wie hinter den Fronten auf hohem, professionellem Niveau. Das Spektrum liegt zwischen Purismus und Poesie, Standard und Nonkonformität, Eleganz und Extravaganz. Alles ist erlaubt - und gerade deswegen ist eine wirklich gute und schöne Küche eine kleine Kunst und eine individuelle Angelegenheit. Brigitte Kesselring er meint, jede Küche sehe aus wie die andere, hat sich noch nicht um die Details gekümmert. Und genau da spielt derzeit die Musik. Was die Branche heute bewegt, ist die weitere Perfektionierung der Details und der Technologien, ist ein bewusster Materialeinsatz in ökologischer wie ökonomischer Hinsicht, sind Komfortverbesserungen auf höchstem Niveau bei Möbeln, Apparaten und Ausstattungen, sind Designentwicklungen, die der Küche Wohnstatus verleihen. Die Küche hat sich auf dem Grundriss als Teil der Wohnwelt inzwischen emanzipiert, doch in vielen optischen wie funktionalen Details wird sie dieser Rolle erst jetzt langsam gerecht. Perfektionisten Die Schublade, die sich voll herausziehen liess und vollen Einblick und Zugriff gewährte, war vor rund fünfzehn Jahren der absolute Fortschritt - heute umfasst das «System Schublade» ein leises und sanftes Öffnen und Schliessen; anspruchsvolle Technik sorgt für Geräuschdämpfung, für eine perfekte Bewegung - fast wie von Zauberhand, egal, wie schwer sie beladen ist. An Möbelfronten zählen Kantenablösungen und Leimfugen zu den legendären Schwachstellen. Heute löst Lasertechnologie das Problem: Laserkanten verbinden sich völlig fugenlos mit der Frontfläche. Der Backofen weiss genau, wie er was zu kochen hat und führt in allen Sprachen direkt durchs Programm. Innovationsnetzwerke arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen, insbesondere mit Blick auf

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Innenausbau 1 Form von Keramik Laufen: kompatibel zu vielen Wohnund Einrichtungsstilen. 2 Dèque von Dornbracht: minimalistische Armaturform 3 MyDay von Keramag: Komplettbadserie 4 Hurricane Nature von Glas Trösch: Glas mit dekorativen Akzenten Belebende Dusche, entspannendes Dampfbad, Licht, das der Seele gut tut - die neuen Bäder sorgen für frische Power und sind stark im Design. Das Bad als Wellnessoase Brigitte Kesselring rholsam, belebend, erfrischend, entspannend - das Bad wird heute mit Körper und Seele, mit Haut und Haaren erlebt und genossen. Es ist zur privaten Wellnessoase geworden, dessen Vorbilder in aller Welt zu finden sind: in Hotels und Refugien, die sich schon vor Jahrzehnten zu Protagonisten des Spa gemacht haben. Und immer noch den Ton angeben, wenn es um die neusten Trends geht. Zum Beispiel um eine gekonnte Verbindung von Bad, Ankleide und Schlafbereich. Die Sanitärbranche hat die Herausforderung angenommen und gerade für diese Entwicklung ganzheitliche Einrichtungskonzepte de- finiert. Zusammen mit renommierten Designern und in interdisziplinären Netzwerken wurden attraktive Programme und verführerische Ausstattungsmöglichkeiten entwickelt, die das Aussehen, die Funktion und die Funktionalität des Bades verändert und auf ein neues Niveau gebracht haben. Das Element Wasser wird dabei ebenso inszeniert wie eine neue Wohnlichkeit.

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palace mit arwa-curveprime Sanfte Form trifft Geometrie Halle 2.2, Stand A18 & B18 www.similorgroup.com

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Innenausbau 5 Royal Reflex von Keuco: das Thema Glas - entdeckt fürs Badezimmer 6 Metris von Hansgrohe: Ausrichtung an der persönlichen Komfortzone 7 Bossanova: neues Duschkonzept von KWC 5 Wasser gibt Power Wasser ist das zentrale Element im Bad: Es fliesst aus der Waschtischarmatur, sprüht aus der Handbrause, regnet aus dem Duschhimmel, sprudelt mit Luft vermischt aus den Düsen der Whirlwanne, wird im Dampfbad als feiner warmer Nebel genossen und ergiesst sich in breitem Schwall in die Wanne. Jedes Mal ist es eine andere Erfahrung, eine andere Wohltat, lässt das Wasser seine Kraft spüren - und gibt sie weiter. Aber nicht ver- schwenderisch: Wasser ist das Element moderner Powerbäder und dabei wird ihm Sorge getragen. Die Ressource ist kostbar und ein sorgsamer Umgang damit ist ein Gebot der Stunde. Energieeffizienz und Wassersparen stehen zum Beispiel bei den Entwicklungen in der Armaturentechnologie an erster Stelle. Dank innovativer Systeme lassen sich heute Wasser und Energie markant reduzieren - ohne Komfortverzicht. Nachhaltigkeit in Produktentwicklung und -herstellung um- schreibt einen weiteren starken Trend, der die Branche bewegt. Kluges Design Ästhetik verbindet sich mit Funktionalität und umwelt- wie zukunftsgerechten Technologien, Systemen und Konzepten. Insofern dominiert kluges Design die Neuentwicklungen und ein Blick auf die Details lohnt sich: seien es Installationstechnik oder Materialien, Recyclingkonzepte oder sparsame Wasserspender. Klug heisst, auf Komfort muss nicht verzichtet werden, ganz im Gegenteil! Halle 2.2 / Stand B32 www.wschneider.com

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Halle 2.2 Highlight Trendwelt Bad Aussteller Trendwelt Bad Alape, Alegna, Artweger, Bekon-Koralle, Bodenschatz, Dornbracht A.F., Duravit Schweiz, Duscholux, Gessi SPA, GlasTrösch, Grohe Switzerland, Hansgrohe, HGC Wand- und Bodenbeläge, Inda, Joh. Sprinz, Keramag, Keramik Laufen, Keuco, Klafs, kläusler acrylstein, KWC, Renner Glasdesign, Runtal, Sadorex, Similor, Schneider W., Sidler, Vola ShowerCulture Kultur für das Bad. KWC ShowerCulture verbindet innovative Technik mit sinnlicher Ästhetik und zelebriert das harmonische Zusammenspiel zwischen Mensch, Armatur und dem Element Wasser. Von der Handbrause bis zum kompletten Duschsystem - Design und Funktionalität sind bei KWC immer Ausdruck des eigenen Lifestyles. KWC ShowerCulture heisst, das Duschen zum persönlichen Erlebnis machen, duschen mit allen Sinnen oder ganz einfach: reine Freude. Hauptstrasse 57 | CH-5726 Unterkulm | Telefon +41 62 768 68 68 | www.kwc.ch Besuchen Sie uns in der Halle 2.2, Stand A32

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Innenausbau 1 «Ondaria» von Zumtobel sorgt in harmonischer Formensprache für sanfte Lichtwirkung. 2 Für Teamaustausch optimal: der Dreiplätzer «Alcove» von Ronan und Erwan Bouroullec für Vitra Ein kreatives Umfeld motiviert Brigitte Kesselring Der Wandel zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft ist in vollem Gange - und das beginnt sich in unseren Bürowelten abzubilden. ir arbeiten immer mobiler, flexibler und vernetzter. Internettechnologie und -kommunikation befähigen uns, überall dort zu arbeiten und uns niederzulassen, wo wir online sein können. Die neuen Technologien verbinden die am Arbeitsprozess Beteiligten - intern, firmenübergreifend, grenzüberschreitend bis hin zum Kunden. Jede und jeder ist überall erreichbar, vernetzt, präsent - und hat ständigen Zugriff zu neuem Wissen und Information. Das fordert heraus, denn gerade im kreativen Handling dieses Wissens, im virtuosen Umgang mit der Informationsbeschaffung und der effizienten Informationsnutzung verbergen sich heute die massgebenden Erfolgsfaktoren eines Unternehmens. Da passen starre Arbeitszeiten und -strukturen ebenso wenig ins Bild wie langweilige Bürolandschaften. Wie müssen Arbeitsplätze aussehen, die dazu beitragen, diese kreativen Potenziale zu entwickeln? Kreative Atmosphäre Neben allen technologischen Rahmenbedingungen sind Teamwork, Gespräche, Gedankenaustausch, menschliche und emotionale Faktoren entscheidend für die Arbeitsatmosphäre, -qualität und -produktivität. So entsteht gemeinsames Know-how, bildet sich Kultur, entstehen unschlagbare Netzwerke, die man «Firma» nennt. Das klassische Büro ist noch Alltag und gleichzeitig ist es bereits out. Nüchterne Bürohallen haben ausgedient, fantasievolle Bürolandschaften wie jene von Google in Zürich liessen vor Jahren bereits aufhorchen - und wurden von manchem Skeptiker als Experiment bezeichnet. Doch gerade das braucht es: mutige Experimente, die das Büro dem Wandel anpassen. Möbelhersteller und Industriedesigner haben die Zeichen der Zeit erkannt und Büroausstattungen entwickelt, die auf Flexibilität, Mobilität und Wohlbefinden ausgerichtet sind, ohne dass Leistungsfähigkeit und Konzentration geschmälert werden - ganz im Gegenteil. Sie bieten Austausch und Konzen-

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3 Fantasievolle Bürowelt bei Google 4 Offene Besprechungsnischen mit Sichtschutz von Lista Office LO 5 Der Kufenstuhl «Pepe» ist erhältlich bei Girsberger. An der erstmals gezeigten Ausstellung OfficeSpace zeigen namhafte Hersteller von Büromöbeln und -designs ihre neusten Ideen, Entwürfe, Produkte und ganze Raumkonzepte. Architekten, Designer, Planer, Investoren und Wissenschaftler diskutieren über die kreative Atmosphäre im Büro der Zukunft. Aussteller OfficeSpace Akuwa/Renz Solutions, AOS Akustiksysteme, Armstrong Metalldecken, Bard, Bigla, Cosmoplan, bueroszene.ch, Echo Büromöbel, Embru Werke, Gehri, Girsberger, Haworth Switzerland, Identi, Kinnarps, Lista Office, MoMoll, Novex, Palmberg, Preform, Raumplus, Regent Lighting, Rhode & Grahl, Sara, Sedorama, Sedus Stoll, Strähle RaumSysteme, Sitag, Stoll Giroflex, Teo Jakob (mit Vitra und USM), Weber Office Solution, Witzig/Ergodata, Zemp, ZKD Büromöbel, Züblin-Firesafe, Zumtobel, Zurbuchen Söhne tration, lassen ein Umfeld entstehen, in dem Arbeit als persönliches Entwicklungsfeld und gemeinsames Erfolgserlebnis erfahrbar wird. So entwirft etwa Vitra, einer der Protagonisten in diesem Bereich, seit 2002 zusammen mit renommierten Designern wie Ronan und Erwan Bouroullec innovative Lösungen fürs Büro. Waren es zu Beginn eher Entwürfe von Einzelmöbeln, entstanden im Laufe der Jahre mehr und mehr umfassende Raumkonzepte. Andere Produktgestalter kreieren individuelle Oasen wie Ohrensessel oder Raumteiler, die eine optische und akustische Abschirmung bieten und gleichzeitig Komfort und eine kreative Ambiance für alle schaffen. Halle 2.0 Office Space Der Wandel zur Dienstleistungs-, Kommunikations- und Wissensgesellschaft ist in vollem Gang. Ein gutes Spiegelbild dieser Entwicklung ist in den neusten Bürowelten erkennbar. Patronat: bueroszene.ch

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Fassaden Holz/Metall-Systeme Fenster und Türen Briefkästen und Fertigteile Sonnenenergie-Systeme Beratung und Service Hauptstand Halle 1.0, Stand A20, Sonnenenergie-Systeme Halle 3.0, Stand B22 Bauen für Mensch und Umwelt. Nachhaltig wohnen mit intelligenten Produkten von Schweizer. «Unsere hohen Ansprüche ans Wohnen hören nicht beim erstklassigen Design und den hochwertigen Materialien auf. Genauso wichtig ist es für uns, dass die eingesetzten Produkte funktional überzeugen und nachhaltig produziert werden. Schweizer nimmt diese Verantwortung wahr und entwickelt durchdachte Lösungen, die all dies miteinander in Einklang bringen. Das hat uns überzeugt.» Ernst Schweizer AG, Metallbau, CH-8908 Hedingen, Telefon +41 44 763 61 11 info@schweizer-metallbau.ch, www.schweizer-metallbau.ch Heizung Heizung Kühlung Zehnder - alles für ein komfortables, gesundes und energieeffizientes Raumklima. www.zehnder-systems.ch www.zehnder-comfosystems.ch Frische Luft Saubere Luft Halle 3.0 Stand E26

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Office21, das grüne Büro und mehr Das Büro ist zum spannenden Studienobjekt geworden. Innenausbau 1 Im Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE) des Fraunhofer-Instituts werden die Erkenntnisse aus der Studie «Office21» im Green Office Lab direkt umgesetzt. Brigitte Kesselring eit über einem Jahrzehnt erforscht das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart das Fachgebiet Büro: Wie sehen Räume und Arbeitsumgebungen in Zukunft aus? Welche organisatorischen und technologischen Rahmenbedingungen müssen dort realisiert werden, um eine optimale und produktivitätsfördernde Unterstützung unserer Informations- und Wissensarbeiter zu sichern? Im Verbundprojekt «Office21» werden aktuell Konzepte für innovative und zukunftsorientierte Büro- und Wissensarbeit entwickelt. Zwei Themen werden dabei fokussiert: «Green Office» widmet sich dem Thema Nachhaltigkeit in neuen Bürowelten und untersucht dabei die Potenziale ökologischer wie ökonomischer und sozialer Ansätze für die Gestaltung nachhaltiger Arbeits- und Bürokonzepte. Unter dem Schwerpunktthema «Forecast 2025» wird ein wissenschaftlich fundiertes Bild darüber entworfen, wie wir morgen leben und arbeiten werden. Das Projekt bildet die Grundlage für neue strategische Instrumente, die dabei helfen sollen, sich frühzeitig auf kommende Entwicklungen einzustellen und entsprechende Arbeitsmodelle zu entwerfen. Umsetzung und Studien «Was an Erkenntnissen einfliesst, setzen wir praxisnah im Green Office Lab um», erklärt Studienleiter, Dr. Jörg Kelter. «Dabei handelt es sich um unsere Forschungs- und Anwendungsplattform, die sich kontinuierlich weiterentwickelt.» Eingerichtet wurde sie im kürzlich erstellten Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE) auf dem firmeneigenen Gelände des Fraunhofer-Instituts. Ziel der Studie ist es, konkrete Lösungen zu entwerfen, die den Anforderungen an Innovation, Kreativität und Flexibilität gerecht werden und Nachhaltigkeitsaspekte wie Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung berücksichtigen. Auch die laufende Umfrage «Wissensarbeit 2020Plus» wird neue Erkenntnisse zu den Fragen bringen, wie sich die Arbeits- und Beschäftigungssituation für Wissensarbeiter in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren entwickeln wird, welche Rolle virtuelle Netzwerke spielen oder wie wir mit intelligenten Gebäuden oder Räumen kommunizieren, damit uns diese optimal in unserem Alltag auch bis ins hohe Alter unterstützen. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein. www.iao.fraunhofer.de www.office21.de

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Innenausbau «New Ways of Working» Die Büroarbeit befindet sich in einem dramatischen Wandel. Die heutige Technologie erlaubt es, zu jeder Zeit von überall Aufgaben zu erledigen. Welchen Stellenwert wird das Büro in Zukunft haben? bestätigen: Die Wahlmöglichkeit, sich für jede Tätigkeit in der dafür am besten geeigneten Arbeitsumgebung zu bewegen und sich so einen grösseren Raum anzueignen, wird von den Nutzern positiv, funktional und identifikationsfördernd empfunden», erläutert Oliver Hauri, Innovationsverantwortlicher der Lienhard Office Group, die bisherigen Erfahrungen. Neue Raummöbelkollektion Unter Beizug der angesehenen Schweizer Designer Carmen und Urs Greutmann vom Greutmann Bolzern Designstudio, entwickelte Lista Office LO dafür die Raummöbelkollektion «Mindport». Die «Mindport»-Möbel bieten einerseits Möglichkeiten für Rückzug und Abschottung und eignen sich andererseits auch als Plattformen für die Kommunikation. Die Lösung besteht aus halboffenen und verschliessbaren hohen Kojen. «Auf der Basis konkreter wissenschaftlicher Erkenntnisse wurden unsere Raummöbel <Mindport> stets weiterentwickelt und zur Serienreife gebracht. Im Rahmen der Sonderausstellung OfficeSpace werden die Entwicklungen an der Swissbau 2012 erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt», erläutert Sergio Renda, Innovationsverantwortlicher der Lista Office LO und verantwortlicher Projektleiter «Mindport». Die Arbeitsgestaltung im Büro wird sich, parallel zur Entwicklung neuer Technologien und Möglichkeiten, weiterhin rasant verändern. Wie die Pilotprojekte zeigen, sind Unternehmen herausgefordert, gerade diesem Bereich neue Aufmerksamkeit zu schenken. «New Ways of Working» bieten Potenziale für mehr Produktivität, Effizienz, Motivation und Freude an der Arbeit - auf optimierten Flächen. Zum gemeinsamen Nutzen. Auch für KMUs. www.lista-office.com 1 Google in Zürich: Arbeitsräume sind wie Aufenthaltsräume gestaltet. Brigitte Kesselring icht nur die sich ändernden Arbeitsmethoden, auch der knapper werdende Boden und teure Grundstückpreise zwingen zum Um- und Vorausdenken, wenn es um das zukunftsgerechte Büro geht. Intelligente Flächennutzung und die geeignete Gestaltung der Arbeitsplätze sind hochaktuelle Themen, auf die Architekten, Büroplaner und Büromöbelhersteller kluge Antworten suchen. Kein Wunder, dass gerade auch in der Schweiz kräftig recherchiert wird. Die Lienhard Office Group begleitet diverse Forschungsprojekte zum Büro der Zukunft. Denn auch hier streben Firmen nach Standortkonzentration, wollen Flächennutzung und Kosten optimieren und gleichzeitig ein produktives, angenehmes Arbeitsumfeld schaffen. So setzt sich die Lienhard Office Group zusammen mit Unternehmen und Hochschulen engagiert mit der Thematik auseinander. Äusserst erfolgreich, wie bereits realisierte Projekte mit eindrücklichen Ergebnissen belegen: eine realistische Produktivitätssteigerung der Mitarbeitenden von zirka 5 - 15 % bei gleichzeitiger Flächenreduktion von bis zu 25 % und eine Kostensenkung bei Miete, Unterhalt und Facility Management von rund 25 %. Das nonterritoriale Grossraumbüro Zusammen mit den Hochschulen Zürich und Luzern lancierte die Lienhard Office Group kürzlich eine Untersuchung über die Produktivität von Mitarbeitenden, die über keinen fest zugeordneten Arbeitsplatz mehr verfügen. Basis ist eine konkrete Pilotinstallation, in der sich 200 Mitarbeitende 160 Arbeitsplätze teilen. Möglich wurde dies durch die Aufteilung der Arbeitsfläche in unterschiedliche Zonen, die auf die verschiedenen Tätigkeiten im Büroalltag ausgerichtet sind. Anstelle fest zugeordneter Arbeitsplätze für den einzelnen Mitarbeitenden gibt es innovative Raummöbel, die als Teil des Pilotprojekts das Grossraumbüro völlig neu strukturieren. «Unsere Forschungsresultate «Nutzer empfinden die Wahlmöglichkeit, sich für jede Tätigkeit in der dafür am besten geeigneten Arbeitsumgebung zu bewegen als positiv, funktional und identifikationsfördernd.» Oliver Hauri, Innovationsverantwortlicher der Lienhard Office Group

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Systemlösungen, die begeistern DIE SCHWEIZ DUSCHT MIT KORALLE Auch 2012 enthüllt Jansen an der Swissbau in Basel spannende Innovationen. Lassen Sie sich begeistern! Informieren Sie sich im persönlichen Gespräch über innovative Produktneuheiten und raffinierte Anwendungen. Von Systemlösungen für Türen, Fenster und Fassaden über Photovoltaik und Solarthermieanlagen hin zu Kunststoffsystemen: Jansen setzt bezüglich Qualität, Design, Energieeffizienz sowie Sicherheit und Lebensdauer neue Massstäbe - ganz nach dem Motto: «Form und Funktion perfekt vereint». Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand A50 in der Halle 10. Swissbau 2012 in Basel vom 17. bis 21. Januar 2012 Jansen AG, 9463 Oberriet, www.jansen.com Das Beste für Sie. Das Beste von uns. Qualität, Design, raffinierte Technik sind kein Privileg für wenige. Alle verdienen das Beste. Deshalb kreiert Koralle Schweizer Duschwände für hohe Ansprüche, zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Konzept, das gut ankommt - und uns anspornt, die Nummer eins im Land zu sein. Bestellen Sie unseren Katalog oder entdecken Sie die Koralle-Welt im Fachhandel. Bekon-Koralle AG Baselstrasse 61, 6252 Dagmersellen, www.koralle.ch, info@koralle.ch

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Swissbau Future Forum 1 + 2 Metropol Parasol in Sevilla: das 5000 m2 grosse Wolkendach über dem ehemaligen Marktplatz Welches Zukunftspotenzial haben unsere Städte? Unsere Städte und Ballungsräume wachsen rasant, das verbraucht Land und Landschaft und mehr. Herausforderungen und Potenziale im Fokus von Trendforschung und Landschaftsarchitektur. Brigitte Kesselring Schweizer Bevölkerung mehr als verdoppelt. Gewachsen sind dabei vor allem die Städte und stadtnahen Gemeinden. Der demografische Wandel, ungebrochen hohe Zuwanderungszahlen, veränderte Lebensmodelle, ökologische und ökonomische Herausforderungen und das Thema der Zersiedelung stehen in der Agenda von Politik und Wissenschaft - und von jenen, die Tag für Tag in ihrem Job konkret und substanziell in die Veränderungen von Stadt und Landschaft eingreifen. Welche Parameter sollten für zukunftsfähige Konzepte im Vordergrund stehen? An der Swissbau blicken Trendforscher Matthias Horx und Landschaftsarchitekt Christophe Girot aus nicht alltäglichen Perspektiven auf das brisante Thema. Blühende Städte Was macht Städte mit hoher Lebensqualität aus? Die Beratungsgesellschaft Mercer zieht dafür 39 Kriterien heran, darunter politische Stabilität, persönliche Sicherheit, soziale Aspekte, Gesundheitsvorsorge, ökologische und ökonomische Bedingungen. Weitere Faktoren sind Freizeit-, Bildungsund Verkehrsangebote sowie öffentliche Dienstleistungen. Die weltweit angelegte Studie bewertet jährlich 215 Städte. Drei Schweizer Städte haben es 2011 unter die Top Ten geschafft: Zürich liegt an der Spitze, ehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Verglichen mit Metropolen wie Singapur mögen die Herausforderungen für den Städtebau in der Schweiz minim erscheinen, doch auch hier geht es um zukunftsfähige Konzepte: Die Ressource Boden ist nicht unendlich vorhanden, die Infrastruktur hält nicht mehr Schritt mit dem Zuwachs der Bevölkerung, der Energieverbrauch steigt weiter an. Seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts hat sich die

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Smart House. Hier wohnt die Zukunft. Für ABB steht das Smart House schon längst im Blickpunkt. Denn intelligentes Wohnen schafft mehr Energieeffizienz und erhöht Komfort und Sicherheit. ABB als ein ziger Gesamtanbieter für Elektro-Gebäudetechnik verfügt über eine ganzheitliche Betrachtung - mit entsprechend aufeinander abgestimmten Lösungen. Von der Steckdose über die Energiesteuerung bis zu Smart Metering. Mit bedienungs freund lichen Steuerungen lassen sich zudem Licht, Heizung, Unterhaltungselektronik und Sicherheitssysteme immer einfacher regeln. Besuchen Sie uns in der Halle 2.0, Stand C53 und erfahren Sie mehr über das Smart House. www.abb.ch/gebaeudeautomation Swissbau Basel 17. - 21. Januar 2012 Halle 2.0, Stand C53 ABB Schweiz AG Industrie- und Gebäudeautomation Brown Boveri Platz 3 CH-5400 Baden Tel. +41 58 586 00 00 www.abb.ch/gebaeudeautomation

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Swissbau Future Forum 3 Zürich bietet im internationalen Vergleich am meisten Lebensqualität. 4 Bundesplatz in Bern 5 Neu geschaffener öffentlicher Oerliker Park im Entwicklungsgebiet von Zürich Nord Genf liegt gleichauf mit Wien an zweiter Stelle, Bern liegt auf Platz 9. Was macht diese Städte lebenswerter als andere - oder was machen sie besser als andere? Leben sie dabei von Dingen, die vor langer Zeit gut gemacht wurden? Was ist zu tun, damit auch die Zukunft so lebenswert bleibt? Ein Blick auf die globalen Trends, auf Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft, auf Bedürfnisse und Ressourcen, auf Boden und Landschaft ist essenziell, will man das Ziel blühender Städte nicht aus den Augen verlieren. Fragen nach neuen Besiedlungsfor- men, verdichteten Bauweisen oder Rückbau und künftigen Stadtformen müssen das Kriterium Lebensqualität einschliessen - und dazu gehört das Erlebnis der Natur, der Landschaft. Landschaft und Architektur Architektur prägt unsere Städte - und Grün. Grüne Oasen, Pärke - das Erlebnis von Natur bereichert die gebaute Umgebung. Die Landschaftsarchitektur leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung dieser öffentlichen Freiräume. In der Diskussion um Zersiedelung und Zerstörung von Landschaft stellt sich immer wieder die Frage, ob wir überhaupt noch genügend (Natur-) Raum zum Umgestalten haben oder ob sich alles dem Diktat eines rein wirtschaftlich orientierten, maximalen Überbauens beugen wird. Kreativität und neues Denken sind gefordert - und werden Antworten darauf geben, werden Chancen eröffnen und Innovationen ermöglichen, die frei nach Matthias Horx aber nur dann wahre Innovationen sind, wenn sie uns staunen lassen. RZ_09-11-206_ARTESIO_Day_Swissbau_210x147,5_1_PP 16.09.11 13:55 Seite 1 ARTESIO Besuchen Sie uns in der Trendwelt Küche Halle 2.1, Stand L82. Poggenpohl Group (Schweiz) AG Schachenhof 4/Postfach 642 6014 Luzern Tel. +41 41 250 75 75 Fax +41 41 250 75 76 info@poggenpohl.ch www.poggenpohl.ch Wissen, was zählt. www.poggenpohl.com

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Mitdiskutieren auf: blog.swissbau.ch zum Thema «Bauen im Kontext» Mittwoch, 18. Januar 2012, 9.30 - 11.45 Uhr, Swissbau Focus Swissbau Future Forum Patronat: Bund Schweizer Architekten BSA Das Thema einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung ist aktueller denn je und steht erneut im Mittelpunkt des Symposiums. Matthias Horx Matthias Horx gilt als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Nach einer Laufbahn als Journalist (bei der Hamburger Zeit, Merian und Tempo) gründete er zur Jahrtausendwende das Zukunftsinstitut, das heute zahlreiche Unternehmen und Institutionen berät. Seit 2007 lehrt er Prognostik und Früherkennung als Dozent an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Als leidenschaftlicher Europäer pendelt er zwischen London, Frankfurt und Wien, wo er seit 2010 mit seiner Familie das «Future Evolution House» bewohnt. Prof. Christophe Girot Christophe Girot ist Professor am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur des Departements Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und praktizierender Landschaftsarchitekt in Zürich und Paris. Zu seinen ausgeführten Projekten zählen neben dem Invalidenpark in Berlin und mehreren Gärten in Paris auch die Parkanlagen Six Arpents in Pierrelaye und Jules Guesde in Alfortville. Die Arbeiten des Atelier Girot wurden in mehreren Ländern ausgestellt, u.a. auch im Rahmen der ersten Ausstellung zeitgenössischer Landschaftsarchitektur des Museum of Modern Art in New York oder in der Ausstellung Europäischer Landschaftsarchitektur an der Harvard University. Dr. Katja Gentinetta, Moderation Katja Gentinetta ist politische Philosophin. Von 2006 bis 2011 war sie Stv. Direktorin des Think Tanks Avenir Suisse und hat dort mehrere Bücher zu sozialpolitischen Fragen sowie zur Souveränität der Schweiz publiziert. Heute ist sie selbstständig, ist u.a. Gesprächsleiterin der «Sternstunde Philosophie» am Schweizer Fernsehen und Lehrbeauftragte für Public Affairs an der Universität St. Gallen. «Urbane Potenziale - wie zukunftsfähig entwickeln sich unsere Städte?» Die Trendbeobachtungen von Zukunftsforscher Matthias Horx werden dieses Mal den Visionen und Entwicklungsstrategien des international renommierten Landschaftsarchitekten Christophe Girot gegenübergestellt. In Anbetracht rasant wachsender Städte ist es eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit, die urbanen Strukturen zukunftsfähig, das heisst ökologisch und ökonomisch nachhaltig und orientiert an Qualität und Lebensqualität zu gestalten. Trend und Vision, Realität und Potenziale werden von den Referenten neu, prägnant und spannend dargelegt und anschliessend unter Leitung der politischen Philosophin Dr. Katja Gentinetta im Podium diskutiert.

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Swissbau Future Forum 1-3 Future-EvolutionHouse der Familie Horx Zukunftshaus - von der Vision zur Realität gen vergessen. Auf dem 4500 m2 grossen, relativ steilen Grundstück steht kein ufoartiges Gebäude. Hier finden sich weder ein sich selbst auffüllender Kühlschrank mit Internetanschluss noch ein Roboter, der den Rasen mäht. Und es ist auch keine Show, die hier abgeht, sondern reales Leben. Denn bei aller Zukunfts- und Trendaffinität - auch Ehefrau Oona Strathern-Horx ist Trend- und Zukunftsforscherin - ist die Familie Horx eine ganz normale Familie mit modernen Ansprüchen an die Wohn- und Lebensqualität ihres Zuhauses. «Uns war wichtig, Raum für vier Individualisten zu schaffen, die sich aber auch als Familie verstehen. Wir wollten unsere eigenen, intimen Räume haben, aber auch einen zentralen Treffpunkt.» Ebenso wichtig war die Berücksichtigung der Work2 Das viel propagierte Zukunftshaus von Trendforscher Matthias Horx ist Wirklichkeit geworden - und entwickelt sich stetig weiter. Brigitte Kesselring ach drei Jahren Bau- und Konzeptionszeit ist die Trendforscherfamilie in ihr «Future Evolution House» am Stadtrand von Wien eingezogen. Was muss man sich unter diesem «Haus der neuen Art» vorstellen? Gestaltbarer Lebensraum Alles voll automatisiert, gespickt mit modernster Technologie und alles vernetzender Elektronik, selbstverständlich mit Nullenergie funktionierend und eingepackt in futuristische Architektur? Alles falsch! Befasst man sich mit dem Zukunftshaus von Matthias Horx, muss man landläufige Vorstellun- Life-Balance: Wohnen und Arbeiten lässt sich heute nicht mehr streng voneinander trennen, man arbeitet auch zu Hause, Wissen ist überall abrufbar und Kreativität hält sich nicht an zeitliche oder räumliche Grenzen - und dennoch braucht es eine Trennung, braucht es einen störungsfreien Arbeits- und Privatbereich. So findet Arbeiten und Wohnen im Horx'schen Konzept bewusst in getrennten Häusern statt. Schlicht schön Die Architektur der beiden Häuser ist schlicht, schön, schnörkellos - und passt in unsere Zeit ebenso wie in die Zukunft. Das WORKModul ist als solches klar gekennzeichnet und eine eigene Zone, die sich allerdings durch variable Trennungen und Schiebetüren auch für Freizeitaktivitäten öffnet - zum Beispiel als Heimkino. Vom Haupthaus gelangt man nicht über einen unterirdischen Trakt hierher - man muss bewusst den Fuss hinaus in die freie Natur setzen, Distanz schaffen. Das Haupt-/Wohnhaus gliedert

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Das Future Evolution House wurde aus Erkenntnissen der Trend- und Zukunftsforschung heraus entwickelt. Es beherbergt sich evolutionär weiterentwickelnde Innovationsprojekte im Bereich Energie, Medien, Haussteuerung, Mobilität, Design und Materialien, die für die Zukunft des Wohnens von entscheidender Bedeutung sein werden. Das Haus interpretiert die Ästhetik ökologischer Technik und Energieeffizienz neu: vom Passivhaus, in dem alles auf Verzicht ausgerichtet ist, zum Aktivhaus, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Ziel ist eine menschengerechte Technologie des Alltags im Sinne von «Hightech/Hightouch». Räume entwickeln im Mobilitätszeitalter eine neue Multifunktionalität. Küchen werden Lofts, Wohnzimmer verwandeln sich in Lounges, Arbeit und Wohnen gehen ineinander über, müssen sich aber auch störungsfrei voneinander trennen lassen, damit die Work-LifeBalance gewahrt bliebt. Das Future Evolution House soll sich den wandelnden Bedürfnissen und Lebensphasen seiner Bewohner flexibel anpassen. sich in drei Module: LOVE mit Badezimmer, Salon und Elternschlafzimmer, HUB oder LOUNGE mit Küche, Wohnzimmer, Kamin und sozialem Zentrum, und GUEST oder KIN, dem Kindertrakt mit eigener kleiner Küche. Das ist das Heute - das Morgen kann ganz anders aussehen. Denn es kann und soll in die Zukunft wachsen, sich entwickeln, dieses «Future Evolution House». Das Architekturkonzept von Architekt Hans Peter Wörndl ist darauf ausgerichtet - und die Bewohner sind es allemal. Denn nicht alles, was sich die Bauherrschaft als smarte Qualität ihres Hauses vorgestellt hatte, liess sich als solche bereits realisieren: Hightech hat noch viel zu wenig Hightouch! Smarte Technologie Auf der Suche nach smarter Technologie ist Matthias Horx nicht immer fündig geworden. Smart will nicht heissen maximale Technik - alles ist möglich. Smart meint etwas ganz anderes: Technik als Diener, einfach, logisch, intuitiv bedienbar - und wah- ren Komfort bescherend: Zeit für andere Dinge, Zeit, um kreativ zu sein. Smarte Technologie vereinfacht, macht Komplexes und Kompliziertes auf Anhieb verständlich, umfasst Dinge, die das Leben erleichtern und gleichzeitig verschönern, denn der ästhetische Anspruch ist immanenter Bestandteil und zentrales Kriterium, wenn es um diese neue Art von Wohnen, Leben, Kultur geht. «Ziel ist eine menschengerechte Techno- logie des Alltags im Sinne von Hightech/ Hightouch.» Insofern hat man es sich im Horx'schen Haus zur Aufgabe gemacht, die Möglichkeiten und die Praktikabilität elektronischer Steuerungssysteme in der Praxis zu erforschen, zu vereinfachen, zu lösen. Dies betrifft auch einen weiteren Teil der technischen Ausstattung, den Einsatz intelligenter Hightech-Materialien, zum Beispiel als Speicher- oder Installationsmedien. «Wir verwechseln Innovation immer noch mit dem Erfinden spektakulärer Dinge. Aber die Leute wollen überhaupt keine neuen Dinge mehr. Sie wollen funktionierende, elegante Systeme, die ihnen ermöglichen, das zu tun, was Menschen eigentlich am besten können: kreativ sein.» Matthias Horx

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Swissbau Future Forum 4 Arbeitsraum im «Future Evolution House» Lebendiges Architekturprojekt Ein Zukunftshaus ist nie fertig und provoziert neues Denken, das Antworten auf kommende Bedürfnisse geben kann. Trend- und Zukunftsforschung wird hier als lebendiges Architekturprojekt praktiziert - und das ist das Neue, Andere. Das «Future Evolution House» entwickelt sich mit den Bedürfnissen, mit der Zeit. Das Elektromobil steht in der Garage, die Solarzellen sammeln Wärme auf dem Dach, die Fassade ist energetisch auf dem heutigen Level - die Konstruktion des Hauses hingegen lässt alle Optionen für bessere, innovative, neue Werkstoffe zu. Das Stahl-/Holzgerüst zeigt sich als Basis flexibel für andere und weitere Aus- und Anbauten. Gleiches gilt für die Aufteilung der Innenräume, die sich den wechselnden Bedürfnissen durch Wände in Leichtbauweise anpassen lassen: an Kinder und Enkelkinder, an Gäste, ans eigene Alter. Die WORK-Station kann zu einem weiteren Wohnhaus werden. An die Basis lassen sich weitere andocken. Insofern hat das Konzept durchaus auch Potenzial für neues urbanes Wohnen in grösserem Massstab. Aktiv-ökologischer Ansatz Das «Future Evolution House» ist mehr als ein Passivhaus und nimmt eine neue Funktion als Energieproduzent wahr. Langfristig soll es als virtuelles Kleinkraftwerk mehr Strom oder Wärme produzieren, als es braucht. Der Energieaspekt wird dabei bewusst ästhetisch und funktional inszeniert: Von aussen wird über Lichtakzente sichtbar, ob das Haus zum Beispiel gerade mehr Energie verbraucht als es produziert. www.zukunftshaus.at persönlichkeit zeigt sich in der küche Unsere Küchen entsprechen der Persönlichkeit ihrer Besitzer. Die Basis unseres Erfolgs ist das Schweizer Qualitätshandwerk. Ihr Fachhandelspartner mit der Schweizer Markenküche. individualität ist für uns norm Unsere Produkte sind genauso individuell wie Sie - unsere Kunden. Schweizer Qualitätshandwerk ist die Basis unseres Erfolgs. Das zeigt sich in unseren Schränken und Spezialprodukten. www.alpnachkuechen.ch Info-Nummer 0800 800 875 www.alpnachnorm.ch Info-Nummer 0800 800 870

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Swissbau Future Forum 1 Eine neue Topografie entsteht - dank präzisen, computergesteuerten Instrumenten wird eine neue Dimension der Landschaftsplanung möglich. 2 Die Terrassierung der Schichten, die Bepflanzung, jeder einzelne Baum kann durch computerbasierte Darstellungsmethoden beinahe wirklichkeitsgetreu wiedergegeben werden. Masterplan für neue Landschaften Landschaftsarchitektur und Natur - Projekte, die ein neues Denken fordern. Brigitte Kesselring as hat der Ceneri Basistunnel mit Landschaftsarchitektur zu tun? Der Eingriff in die Natur spielt sich mitten im Berg ab, nicht sichtbar von aussen - ausser, dass sich die Infrastruktur für dieses Grossprojekt unübersehbar in der Landschaft breitmacht. Doch da ist noch etwas: Das Material, das ehemals Berg war, türmt sich nun draussen auf, muss irgendwohin. Hinter dem schlichten Begriff «Deposito di Sigirino» verbergen sich 34 Hektar Neuland: Denn hier in Sigirino sammelt sich alles, was aus dem Ceneri Basistunnel gebaggert wird. Herausgesprengter Fels und Stein - doch nicht mehr in kristalliner Felsstruktur, sondern in völlig neuem Aggregatzustand, in neuer Chemie: fein gemahlen wie Mehl, hoch basisch, nicht nutzbar. Wie kann man das wieder einpacken in die Natur, das Tal und es als neue Referenz wieder einsetzen zur Natur? Derzeit ist dies eine der ambitiösesten Herausforderungen der Landschaftsarchitektur in der Schweiz! Neue Methoden, neue Medien Christophe Girot ist Professor am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur des Departements Architektur der ETH Zürich und praktizierender Landschaftsarchitekt. Seine Forschungstätigkeiten befassen sich unter anderem mit der Entwicklung neuer topologischer Methoden im Landschaftsentwurf sowie dem Einsatz neuer Medien in der Landschaftsanalyse und -wahrnehmung. Mit seinem Atelier realisiert er derzeit die Landschaftsstudie für das 34 Hektar grosse «Deposito di Sigirino» für Alp Transit im Tessin. Mit neuen Methoden, Medien und Werkzeugen wird die Landschaft vermessen, wird ein präzises Bild des Terrains erzeugt, bis ins kleinste topografische Detail. Satellitengesteuerte Geräte ermöglichen es überhaupt erst, dieses «industrielle Projekt mit neuer Natur» anzugehen. Doch wie soll diese neue Natur aussehen? Eine naturkonform modellierte industrielle Form? Die Formulierung selbst macht die Kontroverse sichtbar: Einerseits soll der Eingriff in die Natur nicht bemerkt werden, andererseits sind die 300 Schichten Material, die sich 150 Meter hoch

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3 Satellitengesteuerte Geräte vermessen die Topografie und integrieren ein neues Landschaftsgebilde in den Berg. und alle 15 Meter durchsetzt mit Drainagen in Kurven aufbauen, nicht zu verstecken. Man muss zur Wahrheit stehen. Und zu dieser Wahrheit gehören ein neues Verständnis und eine neue Diskussion über Ästhetik in der Landschaftsarchitektur. Ästhetische Dimension Vorstellungen von Natur sind immer subjektiv. Welches sind die Referenzen für die Gestaltung mit Natur, für eine natürliche Ge- staltung? Ist Natur gleich grün? «In den letzten Jahrzehnten hat sich eine uniforme Naturrhetorik entwickelt, aus der ein undifferenziertes, globalisiertes Grün entstanden ist: Alle Projekte sehen gleich aus. Doch wir brauchen eine neue gestalterische Kultur, eine neue Debatte über Naturgestaltung und Naturästhetik», fasst Christophe Girot die Herausforderung zusammen, für die dieses Projekt ein Paradebeispiel ist. Die künstlich zu errichtende Landschaft ist eine Chan- ce für eine neue Ästhetik im Gestalten mit Natur - ausgerichtet auf die Bedürfnisse des Menschen nach Rekreation und Erlebnissen zugleich. Sie kann so spannend sein wie die hängenden Gärten von Babylon, denn die Geschichte und Entwicklung der Gartenund Landschaftsarchitektur war immer mit einer kulturellen Vision verbunden. Diesen Mut gilt es wiederzufinden und gegen eine reine Administration von Natürlichkeit in konventionellen Bildern zu verteidigen.

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Programm Wichtiges in Kürze Online-Ticket Kaufen Sie Ihre Eintrittskarte bequem via Internet: www.swissbau.ch/online-shop Informationen zur Swissbau 2012 www.swissbau.ch E-Mail: info@swissbau.ch Interaktives Ausstellerverzeichnis www.swissbau24.ch Im Internet hat die Swissbau 2012 bereits begonnen. Hier finden Sie alle Aussteller, Produkte und Neuheiten laufend aktualisiert. blog.swissbau.ch Bringen Sie sich in die Expertendiskussion entlang der vier ArenaThemen aktiv mit ein. Rohbau + Gebäudehülle 1.0, 1.Z Rohbau / Baumaterialien Bauglas, Holzbau, Massivbau, Kunststoff, Fassaden-, Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen, Tore, Wintergärten 1.0 Metallbau (Systeme) Profilsysteme, Werkstoffe, Halbfabrikate 1.1 Fenster / Türen Fenster, Türen, Treppen, Zargen, Beschläge, Schliesstechnik, Sicherheit, Sonnen- und Wetterschutz, Aussengestaltung 1.1 Dämmung / Dichtung Dämmung, Dichtung, chemisch-technische Produkte, Farben, Lacke, Wärme- und Schalldämmung, Brandschutz, Abdichtungen 1.2 Swissbau Focus Kompetenzplattform für nachhaltiges Bauen (Themenanlässe, Workshops, Swissbau Focus Arena) Technik + Baustelle 5.0 Metallbau (Verarbeitung) Maschinen und Einrichtungen, Beschläge, Schliess-, Antriebsund Befestigungstechnik, Oberflächenbehandlung, Schneiden, Schweissen 5.0, 5.1 Baustelle / Werkhof Baumaschinen und -geräte, Befestigungstechnik, Werkzeuge, Schalungen, Gerüste, Arbeitsbühnen, Transportgeräte, Arbeitsschutz, Reinigung 5.1, 1.Z Tiefbau Geotechnik, Vermessung, Grundbau, Wasserbau, Strassenbau, Tunnel-, Stollenund Brückenbau Swissbau App ab Dezember 2011 Öffentlicher Verkehr Die Bahnhöfe SBB/SNCF und Badischer Bahnhof in Basel liegen in der Nähe des Messegeländes mit direkten Tramanschlüssen (ab Bahnhof SBB/ SNCF mit Tramlinien 1/2, ab Basel Badischer Bahnhof mit Tramlinien 1/2/6 zum Messeplatz). Vergünstigte RailAwayMesseangebote der SBB zur Swissbau 2012 unter: www.sbb.ch/messen Messe-Express an die Swissbau 2012 Zürich HB ab 7.56 Uhr - Basel Badischer Bahnhof an 9.02 Uhr

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Messedauer und Öffnungszeiten: Dienstag, 17. Januar 2012, bis Samstag, 21. Januar 2012 9 - 18 Uhr (letzter Tag bis 17 Uhr) Weitere Informationen: www.swissbau.ch 4.0, 4.1 Planungshilfen, Informationstechnologien, Dienstleistungen, Forschung, Aus- und Weiterbildung Normen, Standards, Lehrmittel, Schulungsangebot, Software (AVA / CAD), Beratungs-, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Fachliteratur, Reproduktionsgeräte, Zeichentische Innenausbau 2.0 OfficeSpace Büro- und Objektmöblierung, Objektplanung, Licht, Akustik 3.U, 3.0, 3.1 Heizung, Energie Heiztechnik, Pumpen, erneuerbare Energien, nachhaltige Energieversorgung, rationelle Energienutzung, Kamine, Cheminées 3.2 Baustelle, Werkhof Hausinstallationen, Befestigungstechnik, Werkzeuge 3.2 Gebäudeautomation Mess-, Steuer-, Regelungstechnik, Gebäudeautomation Premiere 2.0 Boden / Wand / Decke Böden, Bodenbeläge, nicht tragende Wände, Verkleidungen 2.0 Licht / Elektroinstallationen Lichttechnik, Beleuchtung, Elektroinstallationen 2.1 Trendwelt Küche 2.1 Küchen Kücheneinrichtungen, Küchenelemente, Kochapparate, Kühlund Gefriergeräte, Geschirrspülmaschinen Highlight 2.2 Trendwelt Bad 2.2 Bad / Sanitär Badezimmer- und Waschraumeinrichtungen, Baukeramik, Sanitärinstallationen, Saunas, Whirlpools Konzept + Planung 3.3 Lüftung, Klima, Kälte Deckenkühlsysteme, Hygiene, Kanäle / Rohre / Hauben, Klima / Kälte, Klimakastengeräte, Luftfilter, Lüftungsarmaturen, Wärmegewinnung, Wohnlüftungsgeräte, Ventilatoren Technik + Baustelle

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